Es tut sich was




















Dieses leckere und nette Dankeschön war heute früh in unserem privaten Briefkasten.

Was ist passiert?
Wir waren den Anblick der kostenlosen Wochenzeitungen leid, die im Treppenhaus in der Ecke landeten. Also haben wir unsere Nachbarn im Haus mit einem Aushang darüber aufgeklärt, wie sie diese unerwünschte Werbung loswerden können. Wir haben Aufkleber besorgt und kostenlos verteilt. Dabei stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass 80% der HausbewohnerInnen die Zeitungen schon lange nicht mehr haben wollten.

Da wir schon bei den Zeitungsredaktionen per Mail Beschwerde eingelegt hatten, wurden diese Zeitungen nur noch in die Briefkästen mit den "falschen" Aufklebern gestopft. Inzwischen sind 80% der Briefkästen richtig beschriftet und wir bleiben dran. Sollten wieder Zeitschriften eingeworfen werden, gibt es sofort eine Meldung an die Redaktion und Verbraucherzentrale. Wir werden auch dranbleiben, dass die Zeitschriften stattdessen nicht vor dem Hauseingang oder auf der Treppe abgelegt werden.

Es ist die Mischung aus alten Gewohnheiten und die Unwissenheit, wie man sich gegen den "analogen Spam" zur Wehr setzen kann, der vielerorts noch zu solchen Straßenbildern führt.


Es wäre schön, wenn möglichst viele Leute mitmachen, damit dieser Wahnsinn weniger wird. Es kostet etwas Zeit und Nerven, aber man kann etwas dagegen tun.

Wichtig ist, dass man sich sofort dagegen wehrt, wenn die alten Gewohnheiten wieder einreißen, also wenn neue Zusteller im Stadtviertel unterwegs sind, die sich nicht nach den Ansagen auf den Aufklebern halten.

Warten Sie nicht darauf, bis andere etwas unternehmen. Werden Sie selbst aktiv - in Ihrem eigenen Hausflur.

So kommen Sie auch ins Gespräch mit Ihren Nachbarn ;-)

Noch ein Tipp:
Bei Werbung, die direkt an Sie adressiert ist, können Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Streichen Sie Ihre Adresse durch.
2. Schreiben Sie "Annahme verweigert - zurück an Absender" auf die Werbung
3. Werfen Sie die Sendung in den nächsten Briefkasten.

Das ist etwas umständlicher, als die Post einfach auf den Fußboden zu werfen, aber damit sorgen Sie langfristig dafür, dass Sie nur noch die Post bzw. Werbung erhalten, die Sie wirklich haben wollen. 

Hier geht's zu den Aufklebern - viel Erfolg!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kunst to Go

Gelbe Seiten

Als ich zehn war (Blogparade)