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| 930 mm | 1/250 s | f6,3 | ISO 400 | Nikon Coolpix P1000 |
Heute wurde in München die weltweit erste Himmelsleiter eröffnet.
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😇
Nein, heute bitte keine Scherze: Selbst der Postillon boykottiert alljährlich den 1. April, und "setzt damit gerade in diesen schweren Zeiten ein Zeichen gegen die albernen Lügen und Aprilscherze, die in vielen weniger seriösen Medien an diesem Tag verbreitet werden." 😤
Wann wurden Sie zuletzt "in den April geschickt"? Finden oder fanden Sie das lustig, und nehmen Sie selbst aktiv an diesem alten Brauch teil? Den gibt es schon seit mindestens vierhundert Jahren. Wie und warum diese Tradition entstanden ist, weiß man nicht so genau. Historisch dokumentiert ist zumindest die Redewendung, die im Jahr 1618 erstmals in Bayern auftauchte. Wo sonst? 😂
Aus noch ungesicherten Quellen wurde mir zugetragen, dass ein bayerischer Ministerpräsident diesen Brauch losgetreten hat: Nachdem er an seinem Garagen-Atomkraftwerk den falschen Knopf gedrückt hatte, war er in die Vergangenheit katapultiert worden. Er schweigt sich darüber aus, wie er es in die Neuzeit zurück geschafft hat, weil er andernfalls von Agent Dale Cooper geblitzdingst werden würde. 📸😎👍☕
"Ob ein Scherz auch als Scherz verstanden werde, hänge immer vom Umfeld ab. In manchem Milieu werde der Aprilscherz verstanden, in einem anderen Milieu werde er komplett missverstanden. Mit Fremden könne man so einen Witz nicht machen, der Scherz setze eine Vertrautheit voraus," erklärt der Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg.
Auch Internet und Fernsehen spielen bei (den heutigen) Aprilscherzen eine Rolle: Die zunehmend digitalisierte Welt habe den Humor verändert.
