Donnerstag, 30. September 2021

Verschwiegene Orte

In den Münchner Isarauen gibt es ein paar Orte, die nur Eingeweihte kennen. Diese Anlagen sind vermutlich so alt wie der Park, und liegen so versteckt im Grünen, dass man sie kaum sieht, selbst wenn man weiß, wo sie sich befinden. Da wird im Sommer Boccia gespielt, oder auch Schach, und etwas weiter entfernt Tischtennis. Bei gutem Wetter sind diese Anlagen sehr gut besucht, sie warten nicht auf noch mehr Gäste. Auffallend ist, dass dort fast kein Müll herumliegt. Offensichtlich hält sich dort eine ganz andere "Zielgruppe" auf, als anderswo an der schönen grünen Isar. Wenn es für mich einen Ort gibt, der so etwas wie das "alte München" repräsentiert, dann ist es dieser.

Mittwoch, 29. September 2021

Baumhaus

 

#Architektur für #Naturfreunde und #Kindsköpfe
😉

Siehe auch: Baum-Haus, Auf den Kopf gestellt, Weather with you

Dienstag, 28. September 2021

Legosteine?

 

An dieser Parkbank komme ich sehr oft vorbei. Meistens liegt sehr viel Müll auf, um und neben der Bank, was vom Blick auf die Pflastersteine am Boden ablenkt. Heute war ausnahmsweise alles sauber, und so rückte dieses andere Detail in mein Blickfeld. Was geht da vor sich?

Denken Sie auch manchmal über solche Begebenheiten nach? Warum fehlen hier fünfundzwanzig Steine? Wo sind sie jetzt? Wer hat sie mitgenommen? Was ist aus ihnen geworden? Da könnte man fünfundzwanzig Geschichten erfinden: eine Liebesgeschichte, einen Krimi, eine (Tragi-)Komödie...  Eine dieser Geschichten kommt der Realität vielleicht sogar nahe.

Alles Zeitverschwendung? Nein. #Kreativität! Oder auch: #Intuititionstraining. Wenn Sie Kriminalkommissar*in wären, und nach dem Verbleib der entwendeten Steine fahnden müssten: welche logische Erklärungen hätten Sie für den sichtbaren Schwund?

Neulich sagte ein investigativer Journalist in einer Dokumentation sinngemäß: "Wenn sich jemand diese Geschichte ausgedacht hätte, hätte man das für ausgemachten Unsinn gehalten, weil es viel zu verrückt erscheint. Aber es ist alles wahr." 

Wenn ich wieder weiß, welche Doku das war, gebe ich Bescheid. Ich glaube es ging um Öl, Macht und Geld, aber in letzter Zeit habe ich so viele interessante Sendungen (#zdfinfo #arte #3sat) gesehen, dass ich das erst mal sortieren muss.  😊

Mittwoch, 22. September 2021

Equinox

Zweimal im Jahr gibt es einen Kalendertag, an dem Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind: Das Herbstäquinoktium 2021 auf der Nordhalbkugel findet heute, am Mittwoch 22. September statt.

Die Sonne wandert über den Äquator auf die Südhalbkugel. Wenn sie auf ihrer Bahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden durchschreitet und sich exakt senkrecht über dem Äquator befindet spricht man von der Tagundnachtgleiche. Das ist der Tag des astronomischen Herbstanfangs. Weil die Erde bei ihrer Rotation um die eigene Achse leicht pendelt, variiert dieses Datum von Jahr zu Jahr und fällt meist auf den 22. oder 23. September.

Zeit des Ausgleichs
Bei der Tagundnachtgleiche geht die Sonne genau im Osten auf und genau im Westen unter. Unsere Vorfahren wussten das auch, und haben manche Stätten so ausgerichtet wie etwa Ġgantija auf Gozo oder die Höhenkammer in den Externsteinen. Es ist ein idealer Tag, um in sich zu gehen, oder Rituale zu feiern, in denen es um ausgleichende Kräfte geht. Was ist nicht in Balance? Was braucht es, um diese Balance wieder herzustellen? Dieser Tag lädt uns ein, alte Glaubenssätze zu überdenken, Bindungen und Versprechen zu erneuern, Dankbarkeit zu spüren und auszudrücken. 

Feste der Geselligkeit sind jetzt angesagt – gut essen und trinken, im Kreise von Freunden und lieben Menschen. 😊 Heute kennen wir das als "Erntedankfest", das seinen Ursprung in vorchristlicher Zeit hat, und mit der herbstlichen Tagundnachtgleiche verbunden war.

Dieser Tag markiert den astronomischen Übergang vom Sommer in den Herbst. Während die Tageshelligkeit auf der Nordhalbkugel weiter abnimmt, bis sie im Dezember ihr Minimum erreicht, sollten wir uns gerade jetzt ganz bewusst mit der Kraft des Lichtes für den Winter aufladen. 

Siehe auch: Der längste Tag, Sonne über Äquator, Wintersonnenwende, Die Rückkehr der alten Götter, #Sonne

Weiterführende Links

Donnerstag, 16. September 2021

Alle Jahre wieder...

 

 ... die unvermeidlichen #Herbstmotive, tausendmal gesehen. Aber: Wie sähe "unsere" Welt aus, wenn es sie nicht mehr gäbe? Unvorstellbar? In manchen Regionen gibt's sowas gar nicht. Da ist das ganze Jahr Wüstenplanet. Auf den Mars möchte ich definitiv nicht auswandern. 😉

#Immergrün   #Immergrau  #Immersonne
#Abwechslung  #Farben  #Jahreszeiten
#Natur

Mittwoch, 15. September 2021

Anachronismus

 

Manchmal sieht man sie ja noch, diese #Relikte der #Vergangenheit. Sie kommen mir vor, wie #Dinosaurier, irgendwie aus der #Zeit gefallen. Sie passen nicht mehr so recht in die neue Welt. Während ich mit meiner Kamera herumstreife, wird mir bewusst, wie vieles gerade verschwindet, und wie viel #Neues auftaucht. Manchmal kommt dann auch ein bisschen #Wehmut auf. Es war nicht alles besser. Es war #anders. Da fällt mir noch ein Spruch von einem Vorgesetzen ein. Der sagte bei seiner ersten Ansprache zu uns Mitarbeitern, die damals noch keine Mitarbeiter*innen waren: "Grow or go!"
Ich dachte still und leise: Go and grow woanders ist auch kein schlechtes Motto. 😉

Siehe auch: Hometogo1982, Überholter Blumengruß, Flow or grow and go?, Design-Klassiker der Zukunft

#Erinnerungen  #NeueRealität   #ModerneZeiten 
#Campingmobil  #Reisen  #Auto
#Fahrtwind  #Freiheit

Dienstag, 14. September 2021

Donnerstag, 9. September 2021

Dienstag, 7. September 2021

Apfelgemetzel

Wie kriegt man Menschen mit Hang zu ungesundem Süßkram dazu, etwas gesündere Alternativen zu futtern? #Apfelbrot. Dieses alte #Rezept habe ich vor über 30 Jahren von der Großmutter eines Jugendfreunds abgekupfert, und es ist immer noch ein echter Renner. Darum habe ich es hier im Blog in die Rubrik "Alte Schätze" einsortiert. 

Das Apfelbrot besteht aus Nüssen, Äpfeln und Rosinen; Zucker, Mehl, Kakao und ein paar Gewürzen. Kein Fett, keine Eier. Es duftet und schmeckt schon ein bisschen nach Weihnachten, ist aber kein klassisches "Früchtebrot", weil der Teig sehr locker ist, und eher wie ein Kuchen daherkommt. Deshalb hält er sich auch nicht so lange, wie sein trockener Verwandter. Bei uns überdauert ein Blech Apfelbrot selten mehr als zwei Tage.

Das hier ist wahrlich kein Koch- oder Küchenblog, aber es ist wieder Herbst, und gerade gibt es viel #Fallobst. Wohin damit? 

Montag, 6. September 2021

Bier hinter Gittern?

 

War das alles, was ihr am Wochenende getrunken habt?

😅

#Stadion   #Giesing  #TSV

 

Donnerstag, 2. September 2021

Verführerisch!

  

Neidvoller Blick über den Zaun der Kleingartenanlage:
Die Apfelernte in München Südost wird heuer wohl richtig gut und üppig!

#Siebenbrunn #München #Selbstversorger