![]() |
| 400 mm | 1/125 s | f4 | ISO 640 | Lumix FZ1000 ii |
#Blaumeise
#Tierisch #Wortklauberei
Bei mir sind es gleich mehrere. 😄
Der Redensarten-Index erklärt, woher dieser Spruch stammt: "Im alten Volks- und Aberglauben wurden Geisteskrankheiten entweder durch böse Geister ("jemandem sitzt der Schalk im Nacken") oder durch kleine Tiere verursacht, die im Kopf nisten. Man kann also etwa redensartlich "Grillen im Kopf haben", einen "Hirnwurm", "Motten" usw. Besonders beliebt für diese Zwecke ist jedoch der Vogel, der in den Kopf gelangen und dort nisten kann. Gelegentlich wird dieser Vogel als Meise spezifiziert, oft fragt man aber auch leicht verhüllt: "Bei dir piept's wohl?" (Ja, das auch. Das lässt sich kaum vermeiden, wenn man Singvögel 'hat'. 😊)
Wussten Sie, dass die Geste "jemandem den Vogel zeigen" ebenfalls vor diesem Hintergrund entstanden ist? Dabei tippt man sich mehrfach an die eigene Schläfe und kann zusätzlich noch spöttisch fragen: "Dein Vogel braucht wohl Wasser?"
Ja, in der Tat. Die Meisen kommen nicht nur auf den Balkon, weil sie auf Futtersuche sind, und den Eichhörnchen die Nüsse und Sonnenblumenkerne wegschnappen, sie baden auch sehr gerne. Wasser wiederum ist nicht nur für Tiere, sondern auch für den gesamten menschlichen Organismus elementar. Wenn man zu wenig trinkt, macht sich das recht schnell bemerkbar, da lässt die geistige Frische nach. Also brauchen nicht nur die Vögel draußen, sondern auch die im Kopf regelmäßig einen frisch gefüllten Wassernapf. 😉 Ein verdammt guter Kaffee ☕👍😎 hilft dem modernen Menschen natürlich auch. Das Gebräu soll sogar gesünder sein, als man in Wissenschaftskreisen zuvor annahm. 😁


































