Montag, 25. Mai 2020

Es ist wieder Stau

Zumindest beim Verkehrsaufkommen sieht die "neue Normalität" fast genauso aus, wie die alte.

Freitag, 22. Mai 2020

Erfahrung


Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:
“Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für die Du und Deine Brüder stehen?”
Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: “Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?”

Mittwoch, 20. Mai 2020

Rückeroberung


Steinschlange München Harlaching, 20. Mai 2020

Mittwoch, 13. Mai 2020

Im Schutz der Schlange


Die "Harlachinger Steinschlange" wurde Mitte/Ende April angelegt, als es noch sehr trocken war. Anfangs ist die Schlange schnell gewachsen, zwischenzeitlich wurden aber auch einige besonders schön bemalte Steine mitgenommen. Kunstdiebe am Werk? Es gibt immer wieder Menschen, die die Lücken füllen. Ihr anvisiertes Ziel - die Menterschwaige - wird diese Schlange wohl nicht erreichen, das wären etwa drei Kilometer. Dreihundert Meter dürften es aktuell sein, und es kommen immer noch neue Objekte dazu.

Inzwischen hat es wieder mehr geregnet, endlich wächst auch das Gras. Interessanterweise bilden sich an und um die bemalten Steine herum mehr Grashalme, die auch deutlich schneller und höher wachsen. Manche Steine sind schon fast überwuchert. An einigen Stellen sieht es schon aus wie eine "Grasschlange" mit bunter Wirbelsäule. Jetzt bin ich gespannt, wie die Mitarbeiter des Gartenbauamts mit dem Kunstwerk umgehen, wenn sie den Rasen heuer das erste Mal mähen.

Dienstag, 12. Mai 2020

Nichts wie weg


Das Gewitter kam nicht unerwartet, aber es rückte schnell heran. Der Himmel verfinsterte sich innerhalb weniger Minuten. Der Sturm fegte durchs Geäst, riß Zweige von den Bäumen, und der eisige Starkregen erledigte den Rest. Zehn Grad weniger innerhalb weniger Minuten: Die #Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre.

Montag, 11. Mai 2020

Lockerung

Zum ersten Mal in diesem Frühjahr hört man vom Tennisplatz wieder das "Plopp" und sieht Bälle fliegen. Der Platzwart sorgt für Sauberkeit, während derweil die Eisheiligen anrücken: Warnstufe gelb, meldet die Unwetterzentrale Bayern für den Nachmittag. Schnell noch ein paar Bälle spielen, es ist die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm.

Donnerstag, 30. April 2020

West World


Weißt du, wo du bist?

In einem Traum.

Richtig, Dolores. In einem Traum. Möchtest Du aus diesem Traum erwachen?

Ja. Ich habe Angst.

Du brauchst keine Angst zu haben, Dolores, solange Du meine Fragen korrekt beantwortest. Verstanden?

Ja.

Gut. Erstens: Hast Du je das Wesen Deiner Realität infrage gestellt?

Nein. 

Sag uns, wie Du Deine Welt siehst.
Manche wollen nur das Hässliche in dieser Welt sehen. Die Unordnung. Ich sehe lieber die Schönheit. Ich glaube, dass unser Leben eine Ordnung hat, eine Bestimmung. 

Was hältst Du von den Gästen?
Sie meinen die Newcomer? Ich denke gerne an das, was mich mein Vater gelehrt hat: Dass wir alle, irgendwann einmal, neu in dieser Welt waren.  Die Newcomer suchen doch dasselbe wie wir: Einen Hort der Freiheit, wo wir unsere Träume verwirklichen können. Ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Nimmst Du in Deiner Welt manchmal Ungereimtheiten wahr? Oder Wiederholungen?
In jedem Leben gibt es Routinen. Ich bin keine Ausnahme. Trotzdem kommt mir immer wieder der Gedanke, dass sich mein ganzes Leben durch eine zufällige Begegnung ändern könnte. 

Mittwoch, 15. April 2020

Menschen im Park!


Ostern 2020 - Polizei lobt Bürger - Abstandsregeln eingehalten
Anstandsregeln wären auch nicht schlecht.

Donnerstag, 2. April 2020

Worthupferl


Um den PC als Kummerkasten
von Horror-News strikt zu entlasten,
vermeidet die WortHupferl-Fee
das böse Wort mit großem C!

Ergänzend schlägt sie virologisch vor
mehr Zuversicht und stets Humor.
Auch sei dem Hupferl- Freund empfohlen:

Hoffnung
aus der Quarantäne holen!

Danke an Karl-Heinz Karius
für seinen monatlichen Worthupferl-Newsletter

Montag, 30. März 2020

Befremdlich

Manchmal fragt man sich, ob die Welt verrückt ist, oder man selber.
In solchen Situationen ist es meist günstiger, einfach mal mit dem Denken aufzuhören.

#Stillsein

Mittwoch, 25. März 2020

Freitag, 20. März 2020

Frühling 2020

Auch beim #Müll auf der Straße hinterlässt #Corona derzeit eindeutige Spuren.

Sonntag, 15. März 2020

Henry






































Man kann schon interessante Szenen erleben, wenn man im morgendlich regennassen Gras mit dem Handy niederkniet, um die Fotoserie "Frühblüher 2020" zu vervollständigen.

Hunde und deren HalterInnen gehören zu meinem täglichen Alltag, denn ich bin viel zu Fuß unterwegs. Da erlebt man schon einiges. Ich möchte nicht behaupten, dass ich die Hunde aus meinem Stadtviertel alle vom Sehen kenne, aber viele schon. Neulich habe ich "Henry" kennengelernt (Name geändert). Henry, Henry, Henry, kommst Du! Nein, Henry kommt nicht. Merke: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund seinem Herrchen oder Frauchen gehorcht, sinkt proportional mit der Lautstärke und der Häufigkeit des Nach-Ihm-Rufens. Merke auch: Das Stresslevel beim ungehörten Menschen steigt währenddessen in gleichem Maße proportional an. Ich ahnte, wie sich das weiterentwickeln würde.

Freitag, 13. März 2020

Frühlingsgefühle?

Na, ich weiß nicht so recht... 
Manche Leute haben einen seltsamen Sinn für #Romantik?

Donnerstag, 12. März 2020

Im Wandel der Zeit



























Die Maikäfersiedlung im Münchner Stadtviertel Berg am Laim war für mich viele Jahrzehnte lang ein vertrauter Anblick. Ich hatte Freunde, die unweit dieser Siedlung wohnten oder wir besuchten den Samstagsflohmarkt auf dem nahegelegenen Parkplatz an der U-Bahn. Einmal im Jahr traf ich mich mit Ex-Kollegen im "Kleinen Brauhaus Dicker Mann" oder im Michaeligarten. Die Fassaden der kleinen Häuser entlang der Bad-Schachener-Straße begleiteten mich auf meinem Weg zu diesen Treffen. Schon damals strahlten diese Gebäude etwas anheimelnd Altmodisches aus. Ich habe mich immer gefragt, wie es da drinnen wohl aussehen mag, in diesen winzigen Häusern mit ihren winzigen Fenstern. Die hölzernen Fensterläden und die roten Satteldächer wirkten auf mich, als habe sich der Architekt beim Entwurf an einer Kinderzeichnung orientiert.

Während ich selbst ein gutes Jahr lang in Berg am Laim wohnte, erlebte ich mit, wie die ersten dieser ab 1936 errichteten Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt wurden. Dieser Umgestaltungsprozess dauert nun schon ein Jahrzehnt. Anders als in anderen Stadtvierteln verläuft die Stadterneuerung hier wie in Zeitlupe. Es gibt nicht diese eine klaffende Riesenmonsterlücke im Stadtbild wie beim Agfa- oder Paulaner-Gelände, dadurch fällt die Veränderung weniger auf. Während die Neubauten auf der einen Straßenseite schon seit Jahren selbstverständlich waren, standen direkt gegenüber immer noch die alten Häuser. Eines ist momentan noch bewohnt.

Als ich heute wieder einmal durch diese Straße radelte und den Bauzaun und die Graffitis an den Wänden sah, wusste ich, dass es höchste Zeit war, nochmal ein paar Fotos zu machen.