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Sonntag, 2. August 2026

Kühle Brise

27 mm | 1/30 s | f1,6 | ISO 80 | Smartphone

#Brücke am #Paula-Herzog-Weg
#München  #Untergiesing #Siebenbrunn
#Wege  #Wetter
#Sommer2026

Dieses Fotomotiv ist entstanden, nachdem ich beschlossen hatte, nach Standorten für "Adlerperspektiven" zu suchen. Von oben sieht auch die Brücke über den Auer Mühlbach ganz anders aus. 😍
Gestern hat es mal ein bisschen geregnet, und zumindest nachts und frühmorgens fühlt sich die Umgebungsluft gerade - subjektiv - deutlich kühler an. Über 30°C 🌞 sollen es heute im Tagesverlauf trotzdem wieder werden. 
 
Aufgrund der anhalten hohen Temperaturen gibt es im Pflegeheim seit letzter Woche eine Neuerung: eine Klimaanlage im Essraum, und die kann richtig Wind machen. Meine Mutter sitzt unmittelbar darunter, und als die Kühlung auf Hochtouren lief, herrschten regelrecht isländische Verhältnisse. 
Schon bei der Inbetriebnahme hatten die Senioren Protest eingelegt: 😰😱 Eiskalt! Zugluft! - schlimmer als bei geöffneten Fenstern und Türen. Von den Pflegekräften wusste erst mal keine/r, wie man dieses Ding steuert oder richtig einstellt. 😥

"Ich bin doch kein Elektroingenieur!", soll einer gesagt haben, und ein anderer, sehr pragmatisch veranlagter Pfleger, hatte kurzerhand einen improvisierten Vorhang vor der Ventilatorbox angebracht, damit es nicht zieht, die Bewohner sich nicht erkälten oder Augenentzündungen bekommen. Gestern wusste er schon, wie man das Gebläse ein- und ausschaltet, und eilte sofort herbei, als wir signalisierten, dass es in der Küche zu windig war. Um das Finetuning der modernen Technik zu lernen, dürften sich im Lauf der kommenden Woche noch viele Gelegenheiten bieten. 😅
 
Ich bin derzeit fahrradlos, weil mein alter Pegasus in der Werkstatt ist, um als Zweitfahrrad eine neue Gangschaltung zu bekommen. Gleichzeitig ist an meinem neuen Fahrrad das erste Mal der Hinterreifen platt: Reparatur-Wochenende. 

Was ist bei Ihnen gerade dran? 😉
 

Freitag, 31. Juli 2026

Eine andere Ebene

27 mm | 1/680 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Radwege  #Architektur  #Unterführung
#Streetfotografie #Candidstraße #München
#Sommer2026

Im Dezember hatte ich berichtet, dass ich "mich ganz bewusst auf räumliche Umwege begebe. So sehe ich meine Umgebung aus einer anderen Perspektive, woraus sich stets neue Fotomotive ergeben, auch wenn ich mich in der immer gleichen Umgebung bewege."

Ja, es ist schon erhellend, wenn man einen Alltagsweg von oben betrachtet. So hatte ich die Einfahrt zum Tunnel unter der Candidstraße bisher noch nie gesehen und auch nicht fotografiert. Zu Fuß geht kaum jemand an der sechsspurigen Fahrbahn entlang. Wer den Candidberg hoch oder runter muss, fährt Auto, nimmt den Bus, oder rauscht mit dem Radl runter; in die Gegenrichtung strampelt man mehr oder weniger  mühsam hoch. Auf dem Schleichweg darunter muss man sich vor dem Fahrradverkehr in Acht nehmen, und die knallbunte Graffitizone ist sowieso ein eigenes Thema. 😉

Heute ist es also eine Adlerperspektive der #Wege, mit einer am Bildrand vorbeifliegenden Radlerin im Sommerkleid geworden. 😎 Nach einer tropisch warmen Vollmondnacht hat der morgendliche Fahrtwind richtig gut getan. 

Wenn Sie Lust auf eine Achtsamkeitsübung haben, folgen Sie den weiterführenden Links:  Adlerperspektive - Den Blickwinkel verändern

Für viele Fotomotive bräuchte man eine Kameradrohne, um Dinge von oben sehen zu können. Manchmal tut es aber auch eine Brücke, ein Fenster in einem höheren Stockwerk, oder ein Aussichtspunkt in der Landschaft, um nicht nur neue Fotos zu schießen, sondern nebenbei auch auf neue Gedanken zu kommen. Wo gibt es solche - mitunter ganz banalen - Orte bei Ihnen?

Weiter mit: Kühle Brise 

Siehe auch: Umweg!, Kiesgrube?, Alte Wege, neue Zeit, Orientierungsschwierigkeiten?Himmelblaues WunderO'gmoit is!, Unheimelig, Schattenjäger, Ausschau halten, #CandidstraßeErneuerung,  #Wege, Straßenfotografie, BaumRaum am Ring

Weiterführende Links

Dienstag, 21. Juli 2026

Der Sonne entgegen

36 mm | 1/2800 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Mobilität   #Baustelle  #Streetfotografie
#GiesingerBerg #München #Obergiesing  
#Sommer2026

Baustelle wäre auch ein, aber kein so guter Titel gewesen, weil es davon so unglaublich viele gibt. Oder doch lieber "Hindernislauf im urbanen Durcheinander"? 😉 Es ist der Wahnsinn, und es ist, wie es ist - die Morgensonne wirft lange Schatten aufs Kopfsteinpflaster. 😎 
Bald wird der Giesinger Berg an dieser Stelle komplett gesperrt, dann kann ich hier zur Hauptverkehrszeit die morgendliche Leere fotografieren. 📷

Wie ich heute aus der Tagespresse erfahren habe, wird im nächsten Jahr eine weitere neuralgische Durchgangsverbindung komplett erneuert. Die TZ München informiert: Mehrjährige Vollsperrung „unvermeidlich“: Wichtige Brücke in München wird erneuert – Zeitplan steht." 😔

Es handelt sich um die Tierparkbrücke, die breiter und nach dem Komplettaustausch für schwere Fahrzeuge befahrbar werden soll. Na klar, den Tierparkbesuchern muss man eine Buslinie anbieten, weil sie die fünfhundert Meter von der U-Bahn nicht zu Fuß laufen können? Nein: Feuerwehr und Krankenwagen kommen dann auch schneller ans Ziel. Das ist definitiv wichtig, aber im Prinzip geht es bei dem kompletten Neubau der Brücke wohl eher um eine generelle Entlastungsroute für schwere Fahrzeuge. Wenn am Mittleren Ring Stau ist, was angesichts der lokal geplanten Großbauprojekte unvermeidlich erscheint, werden all diese Fahrzeuge dann auch bei mir vor der Haustür vorbeibrummen. Neulich wurde gegenüber ein Innenhof mit schwerem Gerät komplett saniert, da hat bei  mir der Schreibtisch unter der Tastatur vibriert. 😒

Es ist wohl unumgänglich, dass ich mich innerlich auf den weiter voranschreitenden urbanen Wandel vorbereite: Das Stadion und die alte Tierparkbrücke nochmal fotografieren, bevor auch die (erneut) Geschichte ist, denn die Erneuerung vor knapp 35 Jahren hatte ich auch schon miterlebt. 

Was ist bei Ihnen "alles neu"? 😉 

Weiter mit: Tierparkbrücke 

Siehe auch:  ErneuerungStraßenfotografieFahrbahnerneuerung!StraßenzügeHoch hinausHübsch hässlich, Verschattung, Im TunnelIm Wandel der Zeit, BaumRaum am Ring, München im Wandel, Baufortschritt, Hindernislauf#Mobilität, Alles neu

Weiterführende Links

  • Mehrjährige Vollsperrung „unvermeidlich“ - TZ München (Juli 2026) 

Mittwoch, 8. Juli 2026

BaumRaum am Ring

27 mm | 1/2300 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

 #Baumfreunde  #Stadtbäume #MittlererRing #B2R
#Architektur  #LivingIsar  #Stadtentwicklung
#Mobilität #Untergiesing  #Siebenbrunn
#Sommer2026

Siebenspurig 😦 ist die Fahrbahn am Mittleren Ring an dieser Stelle, wobei formal vermutlich nur vier Spuren gezählt werden. Die anderen drei sind Zubringer oder Abbiegerspuren, um den Verkehr zu sortieren. Dieser Baum ist der letzte, der auf diesem Abschnitt noch auf dem Mittelstreifen standhält. Trotz Weitwinkel sieht er in meinem Foto größer aus, als er in Wirklichkeit ist, obwohl ich ihn - im übertragenen Sinn - wirklich groß/artig finde. 💪 Es handelt sich erneut um eine Robinie (Schein-Akazie), die gegen Streusalz und Abgase ausgesprochen resistent ist, und diese Eigenschaften hier eindrucksvoll unter Beweis stellt. 😎

Sie wirkt so riesig, weil das Gebäude im Hintergrund erheblich kleiner erscheint, als es in Wirklichkeit ist. Das ist das klassische Weitwinkelphänomen, damit kann man Bilder gezielt gestalten und gegebenenfalls auch manipulieren - völlig ohne KI oder Bildbearbeitung, und das schon seit Erfindung der klassischen Fotografie.  😉

Fahrbahntrassen wie der Mittlere Ring, Autobahnen oder Bahngleise sind wie reißende Flüsse, die man nicht einfach so überqueren kann. Diese lauten und oftmals stinkenden Schneisen zerschneiden Lebensräume von Mensch und Tier. Hier trennen sie verschiedene Stadtviertel oder Wohngebiete voneinander ab. Gäbe es nicht Brücken, Unterführungen oder Kreuzungen, wäre es sehr umständlich von A nach B zu kommen. An manchen Stellen wirkt "der Ring" wie eine Mauer, und es gibt auch welche: als Lärm- und/oder Sichtschutz. 

Dienstag, 7. Juli 2026

Straßenzüge

27 mm | 1/2400 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Freischankfläche  #Gastronomie  #urban
#Hans-Mielich-Str  #München #Untergiesing
#Sommer2026

Die deutsche Sprache wird von manchen Menschen, die keine Muttersprachler sind, als genial bezeichnet, weil man wie bei einem Baukastensatz mehrere Wörter einfach aneinander hängen kann, um einen Sachverhalt genauer zu beschreiben. So entstehen mitunter Wortungetüme wie zum Beispiel Donau-dampf-schiffahrts-kapitäns-mützen-design. 😂 Inhaltlich ist das sehr genau, solange der Zuhörende oder Lesende in der Lage ist, die einzelnen Wortbestandteile a) zu verstehen, und b) sich so lange konzentrieren kann, bis das lange Wort zu Ende ist. 😅 

Das Kombinieren von verschiedenen Wörtern kann aber auch zu Missverständnissen führen, wie im heutigen Beispiel: Ein Straßenzug ist nicht etwa ein Zug, der - möglicherweise ohne Schienen - durch eine Straße fährt, was ja prinzipiell möglich wäre. Stattdessen bedeutet das Wort Straßenzug einfach nur "eine Straße mit Häuserreihen", oder "eine sich hinziehende, fortlaufende Straße oder Straßenfolge mit Häuserbebauung" (verben.de)

Der Duden und das DWDS bringen als Beispiele für die Verwendung dieses Worts "ganze Straßenzüge werden saniert" und "neue Straßenzüge verändern das Bild unserer Städte", und da sind wir bei meinem Ansatz, die allgegenwärtigen #Veränderungen fotografisch zu dokumentieren. 😊

In meinem heutige Motiv sehen Sie - vordergründig - eine Freischankfläche vor einem Gastronomiebetrieb, mit vom Winde verwehten, vertrockneten Lindenblüten. Eingerahmt ist diese Szene von einem Straßenzug. 😁

Donnerstag, 25. Juni 2026

Wegwartenwiesenweg

200 mm | 1/500 s | f4 | ISO 80 | -1/3 LW | Nikon Coolpix P7700

 #Wegwarte  #Blüten  #Wege
#Nachgedacht im #Sommer2026
#Fotografie  #Veränderung

Die blauvioletten Wegwarten blühen wieder an der #Spielplatzwiese, und sie zeigen sich nur in der Morgensonne, wie ich durch das Fotografieren + Recherchieren gelernt habe. Fotografiert hatte ich diese malerischen Blüten schon ziemlich oft, und in allen möglichen Varianten, gerne auch als Detailaufnahme. Diesmal wollte ich den Namen der Pflanze gestalterisch wieder mit ins Spiel bringen: Die Wegwarte steht gerne am Wegesrand, also muss auch der Weg, an dem sie wartet und ihre Aufwartung macht, mit ins Bild. Heute geht es also nicht um Botanik. 😉  

Diese Exemplare stehen an einem Trampelpfad, der seine ganz eigene Geschichte hat. Mittlerweile ist er ziemlich zugewuchert und - je nach Aufnahmestandort - gar nicht oder nur im Ansatz zu erkennen. Es ist ein wildes Durcheinander und somit eine echte fotografische Herausforderung. 😎

Donnerstag, 18. Juni 2026

Straßenfotografie

27 mm | 1/1100 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Baustelle zur #Fahrbahnerneuerung am #GiesingerBerg
#München #Mobilität 
#Sommer2026

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes "Straßenfotografie", die ich auf dem Nachhauseweg mit meinem Smartie spontan gemacht habe: Es ist eine Straße auf dem Foto zu sehen. 😂 Weil ich noch ein paar extra Schritte zu Fuß gehen wollte, hatte ich einen anderen Weg genommen als sonst, und konnte mir die Großbaustelle (>Erneuerung) am Giesinger Berg aus einer anderen Perspektive anschauen. Während ich dort stand, sind beinahe mehr Radfahrer an mir vorbeigezischt als Autos, und die Radler waren deutlich schneller unterwegs. 🚲🚴🚵🚲🚴🚴🚲😯

So habe ich auf Anhieb verstanden, dass der vorherige Radweg definitiv zu schmal war, denn an dieser Steigung sollten die elektrifizierten Verkehrsteilnehmer unbedingt die Möglichkeit haben, die noch aus eigener Kraft und deshalb deutlich langsamer Strampelnden zu überholen. 😅
Als ich mich vorsichtig von meinem sicheren Fotogräfinnenstandort zurück auf den Fußweg begeben wollte, hätte mich beinahe ein rasender Lieferando-Radler hops genommen, der sich wohl von einer nachfolgend daherbrausenden, sportlichen Rennradfahrerin bedrängt fühlte? Es hörte gar nicht mehr auf. Erst als die dreihundert Meter entfernte Ampel auf Rot schaltete, war der Radweg überquerbar. Zwischen den im Stau Schritttempo fahrenden Autos hätte ich eher eine Lücke gefunden, die lassen auch mal eine frei und geben Handzeichen, wenn sie sehen, dass man die Straße überqueren möchte. Radler machen so etwas eher nicht, und mit einem Lastenfahrrad, das in voller Fahrt dahergedüst kommt, würde ich es am allerwenigsten aufnehmen wollen. 😰

Bei dieser Gelegenheit ist mir auch wieder aufgefallen, dass das Smartie als Immerdabei-Kamera hervorragende Dienste leistet. Da muss ich mir relativ wenig Gedanken machen und kann in vielen Fällen einfach drauflos schießen. Tatsächlich hätte ich an diesem Tag meine kleine Nikon Coolpix dabei gehabt, eine tolle Jackentaschenkamera mit vielen professionellen Einstellungsmöglichkeiten, sie aber nicht eingesetzt. Gibt mir das zu denken? Ja, irgendwie schon. 😕

Mittlerweile habe ich sie wieder benutzt, so viel sei verraten, und das ist dann wieder einen eigenen Blogartikel wert. 😊

Siehe auch: Erneuerung, StraßenzügeEine andere EbeneGiesinger MotivgebräuÜberraschung: Fahrbahnerneuerung!Hoch hinausTanz mit der VergänglichkeitMobilitätsgrenzeMit dem Lastenfahrrad ins Weltall?, Nur damit Sie wissen...Gehen oder radeln?, Rabauken!O'gmoit is!Schrittgeschwindigkeit, Visuell orientiert, Linienführung, Hübsch hässlich, #Mobilität

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Dienstag, 9. Juni 2026

Pfützenlauf

20 mm | 1/30 s | f2,2 | ISO 160 | Smartphone

#Wege  #Wetter
#Sommer2026

Sei frech und wild und wunderbar - und spring in Pfützen. Wer hat's gesagt? Das kann nur Astrid Lindgren gewesen sein, die diese Worte ihrer Pippi Langstrumpf in den Mund gelegt hat. Durch diese Zitate bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 2023 gestoßen: Die kleinsten Gewässer der Erde sterben aus von Frank Lorentz. Darin heißt es: "Vor allem im Osten Deutschlands, etwa in Brandenburg, wo es im Sommer zuweilen über Monate nicht regnet, kenne man Pfützen praktisch gar nicht mehr." 😩

Ist das wahr? Wenn Sie zufällig in Brandenburg leben und das hier lesen, dann geben Sie mir bitte Bescheid, wann Sie zuletzt eine Pfütze gesehen haben. Ich kann ja nicht überall hinfahren, um selber nachzuschauen. 😅

Obwohl ich glaube, dass ich schon ein bisschen wild und vor allem wunderbar bin (oder manchmal sein kann), bin ich nicht in diese oder andere, der vielen, heute verfügbaren Pfützen gesprungen.

Mittwoch, 27. Mai 2026

Rosiger Anblick

27 mm | 1/1900 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Rosen im #Vorgarten
#Wege  #München  #Giesing
#Frühsommer2026

Was fängt man mit einem schmalen Grünstreifen vor dem Haus an? Das hier ist eine schöne Antwort auf diese Frage. 😍 Obwohl sich dieser "Vorgarten" unmittelbar neben dem ansonsten oft ziemlich vermüllten Stadion an der Grünwalder Straße befindet, sieht er (fast) immer so schmuck und gut gepflegt aus. Die Rosensträucher stehen gerade in voller Blüte und sind echte Hingucker. So entsteht an einem schnöden "Straßenzug", an dem wirklich viel und lauter Verkehr durchdonnert, ein Stück mehr Wohn- und Lebensqualität. Finde ich zumindest. Und wie ist das bei Ihnen? 😊

Die Mühe der Pflanzenpflege und des Wegräumens von über den Zaun geworfenem Müll muss man sich natürlich machen. 😔 
Im Beitrag Guerilla! sehen Sie dieselbe Szene, fotografiert im Oktober 2023. Da ist mir aufgefallen, dass diese Rosen auch im Herbst blühen, und nicht nur im "eigentlichen" Rosenmonat Juni. Und so lerne ich wieder dazu: 

Die ersten einmalblühenden Rosen öffnen ihre Blüten im Mai. Die Hauptblütezeit liegt im Juni und Juli und dauert bis zu fünf Wochen. Die meisten öfterblühenden Rosen blühen ein erstes Mal im Juni, Juli und ein zweites Mal im August, September, teilweise bis in den Oktober hinein. Einige Sorten blühen kontinuierlich bis zum ersten Frost. (mein-schoener-garten

Rosen sind etwas Besonderes, und gehören meines Wissens nicht zu den anspruchslosesten Gartenpflanzen. Wohn- und Lebensqualitätsverbesserung geht auch einfacher, wenn man nicht so viel Zeit und Lust auf Pflanzenpflege hat - man muss nur wissen, mit welchem Lückenfüller. Ansonsten bleibt noch die Camouflage immergrün, oder holen Sie sich Inspirationen bei Dipl.-Biol. Ulf Soltau, der auf Instagram Bilder für "Die erste Gartensatire der Welt!" sammelt.  😉 

Siehe auch: Guerilla!, Hansestadt Rostock?,  GuerillagärtnernTulpen aus..., Dorntülpchen(Vor)GartenkunstKurzer Fotostop, Schnelle TagesnotizRosenmonatDreimal Rot,  Krasse Farben, Ganz perplex, DornröschenSchneeweißchen, Auf Abwegen, Schön für's Auge, #Blumen, #Wege, #urbanWegweisungBaumschattenZwiespältiges HeckengehölzOrdentlich zurechtgetrimmt

Weiterführende Links

Dienstag, 12. Mai 2026

Déjà-Vu?

27 mm | 1/340 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

 #Kastanienblüten am Wegesrand als #Streetfotografie
#Wege  #Fotorätsel
#Frühling2026

Sind Sie gerade ein bisschen verwirrt, weil Sie heute das gleiche Motiv sehen wie gestern?
Hier kommt die Auflösung des Fotorätsels. 😊 

Montag, 11. Mai 2026

Linienführung

27 mm | 1/340 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Kastanienblüten am Wegesrand als #Streetfotografie
#Wege  #Fotorätsel
#Frühling2026

Tricksen Sie manchmal? 😏

Ich weiß nicht, wie genau Sie die Fotos hier im Blog anschauen, aber wenn Sie heute ganz genau hinschauen, könnte Ihnen etwas auffallen. Den Hinweis auf meinen gestalterischen Eingriff in dieses Motiv habe ich absichtlich hinterlassen, denn im Motiv selbst wäre er kaum, oder nur für Menschen sichtbar, die den Ort selbst kennen. 

Haben Sie den Hinweis entdeckt? Bei dieser Frage habe ich die Stimme aus der arte-Sendung Karambolage im Hinterkopf. Da gibt es am Ende auch jedes Mal ein Rätsel mit einer banalen Szene, in der man anhand von Logos oder anderen Bildelementen herausfinden soll, ob die Aufnahme aus Deutschland oder aus Frankreich stammt. Manchmal ist das total einfach, und manchmal rätseln mein Mann und ich länger. Wenn wir den versteckten Hinweis nicht entdecken, ist es meistens ein Motiv aus Frankreich, in dem sich ein typisches Etwas befindet, das es in Deutschland nicht gibt, und wir es noch nie gesehen haben. Was man nicht kennt, kann man schlecht zuordnen, oder man sieht es überhaupt nicht, obwohl es eindeutig da ist. 😅

Nun? Haben Sie das Indiz entdeckt? 

Mittwoch, 8. April 2026

Fluchtpunkt

21 mm | 1/460 s | f2,2 | ISO 50 | Smartphone

#Wege mit #Licht&Schatten
#Flauchersteg an der #Isar
#Frühling26

Gestern hatte ich auf meinem Weg über den Flauchersteg einen optimalen Zeitpunkt erwischt: Einerseits waren kaum Leute unterwegs, und andererseits fielen die harten Schatten der seitlichen Wegbegrenzungen in diesen Minuten so gleichmäßig über den Weg, dass sie mir das passende Fotofutter regelrecht vor die Füße, beziehungsweise vor's Fahrrad warfen. 😎 

Wieder ein klarer Fall für ein Bild mit #Zentralperspektive: Im zweidimensionalen Foto laufen die Linien der realen Objekte, die eigentlich parallel zueinander stehen, in einem visuellen Fluchtpunkt zusammen. Dadurch erscheint das Motiv auch im Foto oder einem Kunstwerk räumlich dreidimensional - so, wie wir es vor Ort mit den Augen 👀 sehen. Wenn jemand nicht gut perspektivisch malen oder zeichnen kann, erkennen wir die Fehler sofort. Dann wirkt ein Bild schnell laien- oder stümperhaft, vor allem aber nicht "realistisch". 

Das Kuriose an unserer Wahrnehmung ist, dass wir diese zusammenlaufenden Linien sehen, obwohl die Objekte selbst gar nicht "zusammenlaufen". Perspektivisches Sehen ist ein gelernter Prozess. Das heißt: wenn wir durch irgendeinen Zufall anders sehen gelernt hätten, sähen Bilder und Kunstwerke der "Welt" womöglich ganz anders aus? 😕 Das ist schwer vorstellbar, aber wer schon mal eine falsche Brille auf der Nase hatte, mit der sich die Linien plötzlich anders krümmen als gewohnt, weiß womöglich, was ich meine. 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Alte Wege, neue Zeit

18 mm | 1/230 s | f2,2 | ISO 50 | Smartphone

#Fahrrad  #Wege #PerlacherForst
#Schneereste #Winter25/26

Heute war nach langer Zeit einer meiner alten Wege dran, und das "Erinnerungsfoto" an der Wegkreuzung gehört auch schon fast zu meinen Langzeitprojekten. 😉
Mir ist aufgefallen, dass meine Pedalstrampelkondition auf Mittelstrecken im letzten Jahr gelitten hat. Beinahe unvorstellbar ist gerade, dass es vor der Mutter-Pflegephase eine Zeit gegeben hatte, in der ich morgens mal "nur so zum Spaß" zehn Kilometer geradelt war. 😦 Es hat sich viel verändert, mal in die eine, mal in die andere Reichtung. Was bleibt ist die Selbstansage: Raus aus der muggeligen Stube und öfter mal wieder ab in die Landschaft. 🌳🚲🌲

Das Erscheinen der ersten Schneeglöcken der Saison wollte ich auch in diesem Jahr nicht verpassen, also habe ich noch einen anderen, kleinen Umweg eingebaut. Sind sie schon da? 

Freitag, 6. Februar 2026

Nocturne

27 mm | 5 s | f1,6 | ISO 500 | Smartphone
05.02.26 18:06

#Ärztehaus  #Architektur  #Candidplatz  #München #Giesing
#Nacht  #Wege  #Mischlicht  #BlaueStunde
#Winter25/26

Den Begriff Nocturne gibt es eigentlich nur in der Musik, und dort beschreibt er eine Musikform, "die in ihrer Besetzung und Satzstruktur nicht festgelegt ist". Das lässt sich sinngemäß auf meinen heutigen assoziativen Beitrag übertragen, der mit einem nächtlichen Fotomotiv startet, und am Ende ganz woanders landet. 😉 Es ist wieder so ein Überraschungsei, wie ChatGPT den Stil dieses Blogs letztens beschrieben hatte. 

Die erfahrenen Fotobegeisterten werden sich heute vielleicht an den "stürzenden Linien" meines Nachtwegearchitekturmotivs stören. Mich stören sie auch, aber ich selbst bin nachsichtig mit mir. Das ist eine gute Übung für den "inneren Kritiker", der nach Perfektionismus strebt, und einem das Leben zur Hölle machen kann. 😠 
Weil ich beschlossen habe, dass ich nicht in der Hölle leben will, bekommt dieser innere Nörgler beizeiten eine Abfuhr. Gestern musste er sich in der Prioritätenliste hinter den leckeren Udon-Nudeln 😋 anstellen, die ich für meinen Mann und mich zum Abendessen besorgt hatte. Die schmecken am besten, wenn sie noch heiß sind, also sollte sich der innerfamiliäre Lieferdienst unterwegs nicht zu lange mit Unwichtigem aufhalten. 🏃

Fünf Sekunden Belichtungszeit mit der Nachtaufnahme-Funktion sind SEHR lang, und dass das überhaupt ohne Stativ funktioniert, ist für Menschen mit Erinnerung an die analoge Fotografie ein Segen, der einem technischen Wunder gleichkommt.  😎👍 

Dienstag, 3. Februar 2026

Farbe des Jahres 2026

27 mm | 1/270 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone


#Schneematsch  #Wege  #Farben
#Winter25/26 #Wetter  #nachgereicht
#TV-Tipp

"Die Farbe Weiß ist schwer angesagt bei der Gen C", heißt es in einem Beitrag der Kultursendung Capriccio, die sich Ende Januar Gedanken über Cloud Dancer gemacht hat. So lautet der offizielle Name der Farbe des Jahres 2026. Was es nicht alles gibt. 😲

Um ein paar mögliche Nuancen zu visualisieren, habe ich ein Foto von letzter Woche aus meinem Winterweiß-Ordner gezogen. 😅 So richtig gut kommt der erhabene Vanilla-Trend in meinem Bild noch nicht rüber. Es ist ein eher schmutziges Weiß, aber wenn man es losgelöst vom Schmuddelwetter-Streetmotiv betrachtet, kommt es vielleicht doch für die trendige Wohnzimmereinrichtung in Frage? Gebrochenes Weiß passt hervorragend zum beliebten Anthrazit (Dunkelgrau) und schokoladig-erdigen Brauntönen, die 2025 angeblich im Trend lagen. Das fügt sich alles harmonisch zusammen, wirkt elegant und Weiß ist vor allem eins: beruhigend!

Finden Sie nicht? 😕

Ich finde schon, dass wir grundsätzlich in einer Welt der Überforderung leben und Beruhigendes brauchen können. PANTONE 11-4201 - so die technische Bezeichnung für die Farbe des Jahres - ist ein erster Anfang. 

Freitag, 16. Januar 2026

Lokalkolorit

27 mm | 1/120 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Malerarbeiten #weissblau #TSV1860
#Auf-und-Ab-Wege  #München  #Giesing 
#Winter25/26

Für das morgige Auftaktspiel der Rückrunde ist alles vorbereitet, die Löwen wollen weiter nach oben, und dafür wurden die Treppen zum Stadion gerade wieder frisch gestrichen. 😬 Das muss ja immer sehr schnell gehen, sonst kommt die Pozilei vorbei, bevor das Werk vollendet ist. 🚓👮

Diesmal, das muss ich leider sagen, war nicht gerade das allerbeste Malerteam mit der wichtigen Aufgabe betraut. So ein krudes Gebatzel von Malerlehrling Klecksel würde ich als Kundin bei der Endabnahme definitiv beanstanden. Oder ist es doch #StreetArt?

Samstag, 10. Januar 2026

Fräulein Smilla stapft durch den Schnee

27 mm | 1/30 s | f1,6 | ISO 500 | Smartphone

 #Mischlicht #Nacht #Streetfotografie
#Fahrrad

In den letzten Tagen gab es wieder allerlei Schneegeister, also jede Menge Fotofutter für weitere Lichtquellenstudien bei Nacht. 😎 Kombiniert man das mit der Streetfotografie und bewegten Motiven, wird's schon a bisserl eng mit der Bildschärfe, aber manchmal ist es einfach wichtiger, "die Atmosphäre einzufangen". 

Hatte ich jemals erwähnt, wie genial ich die digitale Fotografie finde, bei der man so oft auf den Auslöser drücken kann, wie es einem beliebt - sofern man hinterher die Bilder aussortiert. So viel Zeit muss sein. Die BestOf-Schneegeister-Auswahl gibt es in den nächsten Tagen oder ausnahmsweise mal wieder im Fotonanny-Blog. 😊

Für den Moment können Sie sich zwei weitere Motive aus der Kategorie #Fahrrad #Mobilität anschauen, beide ebenfalls sehr spontan aufgenommen. 😅

Dienstag, 6. Januar 2026

Mondhelle Nacht

27 mm | 1/8 s | f1,6 | ISO 12.800 | Smartphone
05.01.26  18:18

#AuerMühlbach #München  #Giesing 
bei #Nacht
#Winter25/26

Gestern Abend war es so ungewöhnlich hell, dass ich zum ersten Mal diese Szene fotografieren wollte. Es handelt sich um eines meiner (vielen) fotografischen Langzeitprojekte... 😅 Normalerweise sehe ich dort in der Dunkelheit nichts als totale Schwärze. Die von den hinter mir befindlichen Straßenlaternen angeleuchteten Konturen der kahlen Bäume wären dann noch im Foto zu erkennen, und die Lichtpunkte entlang des Wegs, der links nach oben führt. Vom Wasser oder dem Himmel darüber erkennt man normalerweise kaum etwas, und es handelt sich nicht um ein Photoshopgebastel. 😲

Sonnenuntergang war bereits um 16:36 Uhr, die Blaue Stunde also längst vorbei, als ich nach Hause ging. Das Stadion kam als Zusatzbeleuchtung nur bedingt in Frage: Die gelbe Schüssel hat natürlich wieder geleuchtet, aber nicht in diese Richtung. Der Schnee ist Teil der Restlichtverstärkung, aber die intensivste Helligkeit stammte vom aufgehenden Mond, der den ganzen Himmel in dieses bläuliche Licht tauchte, und die weißen Wattewolken in regelrechte Aufheller verwandelte. Selbst über der hell erleuchteten Stadt sah das alles ziemlich surreal und unrealistisch aus. 😎

Ist Ihnen dieses Phänomen in den letzten Tagen vielleicht auch "mit bloßem Auge" aufgefallen? Das hängt natürlich auch davon ab, ob der Himmel in Ihrer Region klar oder wolkenverhangen war. Warum ist es nachts momentan so ungewöhnlich hell?

Montag, 5. Januar 2026

Bereit für die Rückrunde

27 mm | 1/30 s | f1,6 | ISO 500 | Smartphone
05.01.26  07:43

 #Architektur  #BlaueStunde  #Mischlicht
#München  #Stadion  #Grünwalder  #TSV1860
#Smilla  #Winter25/26

Um den Rasen im Stadion bei aktuell -8° C frisch und fit zu halten, leuchtet es hell in der Nacht und auch zu anderen Tageszeiten, aber da sieht man es nicht so deutlich wie in der Dunkelheit. Bei mir heißt das Ding mittlerweile "die gelbe Schüssel". 😅

Die Abendzeitung München hat unlängst erklärt, was es mit der speziellen Wachstums- und Rasenpflegebeleuchtung auf sich hat. Im unten verlinkten Artikel können Sie sich das Ganze auch in einer Luftaufnahme anschauen. 😎

"Dies ist in der aktuellen, dunklen und kalten Jahreszeit besonders wichtig, damit sich der Platz auch ohne Sonnenschein anständig erholt und die Mannschaften angemessene Bedingungen vorfinden.
Wie die Stadt auf AZ-Nachfrage mitteilt, werden diese Maßnahmen je nach Bedarf und Witterung durchgeführt. Da es für das Grünwalder Stadion in diesem Jahr auch kaum eine Winterpause gibt – das letzte Spiel dieses Jahres findet am 22. Dezember, das erste des neuen Jahres am 17. Januar statt –, sind diese teilweise auch verpflichtend, um den Spielbetrieb in der Rückrunde sicherstellen zu können. Zudem spart sich die Stadt als Eigentümerin dadurch Geld, da hierdurch "keine teuren Maßnahmen, wie beispielsweise ein kompletter Tausch von Rasenflächen oder andere kostenintensive Maßnahmen vollzogen werden müssen"." (AZ)

Ich hatte mich gefragt, was das indirekte Dauerflutlicht in den Wintermonaten so an Betriebskosten mit sich bringt, zumal mein Mann mit unseren eigenen Heizkosten sehr achtsam umgeht. 😥😰

Freitag, 2. Januar 2026

Graublauer Morgen

17 mm | 1/30 s | f2,2 | ISO 160 | Smartphone

 #Mobilität  #Wege  #Wetter  #Winter
#MittlererRing  #München

Heute ist das Foto aus der morgendlichen Blauen Stunde wieder blau - graublau, um genau zu sein. Es ist ein ganz ruhiger Morgen: der Mittlere Ring leer, die Busse ziehen einsam ihre Bahn. Die Jungs von der Stadtreinigung klauben die Hinterlassenschaften von Silvester mit Greifzangen auf, und tauschen am Spielplatz die vollen gegen leere Müllsäcke. Hier und da geht jemand mit dem Hund spazieren, während die ersten angekündigten Schneeflocken fallen. Die Eichhörnchen haben ihre frische Nusslieferung ganz schnell abgeholt - bei denen gibt es keine Feier- oder Brückentage wie bei uns Menschen, und sie machen auch keinen Urlaub. Ob sie Pläne machen oder gute Vorsätze haben, wage ich zu bezweifeln. 😉 Und Sie?

Einen guten Start in 2026.
Nicht schneller.
Nicht besser.
Nur aufmerksamer. 

Diese Zeilen stammen aus einem Newsletter, den ich schon seit einer ganzen Weile abonniert habe: "Bitte einen Espresso", täglich serviert von Afshin. Es ist "kein Wohlfühl-Newsletter, sondern ein kleiner, schwarzer Gedanke – stark, bitter, ehrlich. Nichts für nebenbei." Eine Portion Zucker dazu bekommen Sie gelegentlich bei mir. 😋

Der zweite Januar: 20252024, 2023, 2022, 2021

Siehe auch: UnterwegsKalter MondBlaulicht, Eisblumen, Zucker!?, Winterdienstwendekreis#blau#Mobilität

Weiterführende Links