Samstag, 31. Dezember 2022

Klare Sicht vor Silvester

 "500 Euro im Durchschnitt!", berichtete meine Mutter gestern früh, und "die Leute stehen Schlange wie an den Suppenküchen." Sie meinte die Läden, in denen man das Böllerwerk für Silvester erwerben kann. Die Nachfrage ist also hoch, der Nachholbedarf groß, und offensichtlich ist bei der Kundschaft trotz Inflation ausreichend Budget vorhanden, um dieses Silvester zum feuerwerkigsten aller Zeiten zu machen. Slogans wie Brot oder Tierfutter statt Böller verhallen im Wind, und die Stadt München hält es nicht für notwendig, wenigstens in den Isarauen oder rund um den Tierpark eine Böller-Verbotszone einzurichten. In der grässlichen Innenstadt geht das schon, aber das hat andere Gründe.
Auf meinem morgendlichen Weg durch die stillsten Stellen in der Natur - genau da, wo sich die Wildtiere aufhalten - lagen gestern alle fünfzig Meter abgebrannte Batterien von Krachern, eine mit der Aufschrift "Mystery". Passt irgendwie: Die Menschheit als ewiges Mysterium.
Wer selbst im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Ich bin zwar keine Feuerwerklerin, dafür habe ich in anderen Lebensbereichen genug kognitive Dissonanzen. Wenn man den Zeigefinger erhebt, dann hat man auch einen Daumen mit dabei, und kann sich an der eigenen Nase ziehen.
Nach dem Feuerwerkskommentar wechselte meine Mutter - wie meistens - abrupt das Thema.
"Der Pelé ist gestorben", sagte sie.
"Jetzt erst?", fragte ich, weil ich keine Ahnung von Fußball habe, und auch kaum Nachrichten gucke. Es hätte ja sein können, dass ihr das gerade erst eingefallen ist, obwohl es schon Jahre zurückliegt.
"Gestern hat er noch gelebt. Heute ist er tot", klärte sie mich auf. "Und unser Papst macht es auch nicht mehr lange. Wenn ihm der liebe Gott hilft, schafft er es über Silvester." Sie dachte einen Moment lang nach und meinte: "Beim Pelé hat es nie Skandale gegeben."
Unsere Frühstücksgespräche werden mir fehlen, wenn sie mal nicht mehr da ist. Die Nachfrage nach Wiener Schnitzel und Streichwurst wird dann auch sinken. ☯
 


Freitag, 30. Dezember 2022

2022 - Lieblingsbilder

2022 geht, 2023 kommt.
Zwischen den Jahren nehme ich mir gerne Zeit für einen Rückblick im stillen Kämmerchen,
Manöverkritik mit dem Ego. 😅

Hier im Blog sind im zurückliegenden Jahr knapp 400 Beiträge entstanden, viele sehr spontan und tagesaktuell. An anderen Artikeln habe ich lange herumgefeilt, bis sie mir veröffentlichungsreif erschienen. Manche musste ich auch lange liegenlassen, bis ich Zeit für das Thema hatte. Der Plan für 2023? Weitermachen. 😊

Zum Jahresabschluss habe ich mich von den Fotomotiven leiten lassen, und aus jedem Monat ein Bild ausgesucht, als eine Art Jahreskalender. Wenn Sie stöbern wollen, gelangen Sie über den Link zu den Beiträgen aus dem jeweiligen Monat. 

Ich wünsche Ihnen einen "guten Rutsch" und alles Gute fürs Neue Jahr. Das Übliche halt, was Besseres fällt mir gerade nicht ein. Diese Standardsätze sind verbraucht, aber sie kommen trotzdem von Herzen. 💖  

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Wow

Sonnenaufgang 8:06 h am #Stadion

Es gibt jeden Tag irgendwas zu sehen.
 Da brauchts weder Netflix noch Feuerwerk. 😊

Bleiben Sie für "sowas" stehen, und nehmen Sie sich eine oder zwei Minuten Zeit zum Gucken?
Als ich dieses Foto aufnahm, trabten zwei Jogger an mir vorbei. Nur weil ich mit der Kamera auf der Brücke stand, drehten sie ihre Köpfe in die Richtung, in die ich fotografierte. "Ui schau", und weiter.

Ja mei, es ist ja bloß ein Sonnenaufgang. Nächstes Mal fotografiere ich ein UFO. 😂

 Siehe auch: Morgenstund, Erkenntnis des Tages, Wintersonnwendzeit, Abendstern, Der längste Tag, Feinripp am Himmel, Phantasie, Manche mögen's wild, Morgenlicht, Eine magische Grenze, Westkurve, Ausverkauftes Haus, Gewimmel am Himmel, Mikromond

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Und dann wieder: Stille

Dezemberversion 😉

 Siehe auch: Lauschiges Plätzchen, Zeit
#Sitzgelegenheiten

Wenn Unbeteiligte beteiligt sind

Wenn man dem weißen Kaninchen folgt,
sollte man vorher wissen, was es liest. 😅

#Muttergeschichten

Alte Leute sind liebenswürdig und schauen viel fern. Das Telefon liegt griffbereit auf dem Tisch, und in den Lieblings-TV-Kanälen der Mutter gibt es alle Naselang irgendwas zu kaufen. Dann schwärmt sie von den tollen Kochtöpfen, die man unbedingt braucht, obwohl die Küchenschränke schon voll sind, von der Hyaluron-Gesichtspflege, die garantiert gegen Falten hilft, oder von einem unverzichtbaren Epilator für beziehungsweise gegen den Damenbart. Der ist besonders im hohen Alter wichtig, damit man nicht aussieht, wie die Hexe Kaukaukau. 

Hin und wieder warne ich meine Mutter vor dem Enkeltrick und all den anderen Betrügereien, die man in der modernen Lebenswelt kennen sollte, vor allem wenn es irgendwo klingelt. Da schickt sogar die Polizei Briefe per Post. Ausgangspunkt unseres Morgengesprächs war eine im TV eingeblendete Spendenhotline-Rufnummer, so ein 0180er-Ding, bei dem mit einem Anruf immerhin nur 10 Euro über die Telefonrechnung abgebucht werden. Sicherheitshalber habe ich in der Fritzbox die ganz krassen Abzock-Vorwahlen gesperrt. 

Mit den Warnungen war ich bei meiner Mutter nicht an der richtigen Stelle. Die kennt sich aus, sie hat ja früher schon Eduard Zimmermann's "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" angeschaut.
"Die Sache mit dem Hubschrauber", rief sie aufgeregt. "Weißt du noch, in Block 42!"

Dienstag, 27. Dezember 2022

Morgenstund

Meine innere Uhr hatte sich heute Nacht um eine Stunde verstellt. Ich war schon fit wie um halb acht, als mir auffiel, dass es erst halb sieben war - auch auf der batteriebetriebenen Uhr, die nicht mit dem Internetz verbunden ist. 😆
Wenn so etwas passiert, wird der Morgenspaziergang entsprechend länger. Danach bin ich richtig ausgeruht, wenn ich im Mutterhome eintreffe, und bereit für die Morgennachrichten. 

Der erste Satz, der mir heute entgegenschlug, lautete:
"Außerirdische! 👽 Ich muss schon wieder lachen. Die finden jetzt dauernd etwas Neues heraus!"
Mit die waren natürlich nicht die Außerirdischen gemeint, obwohl auch das theoretisch möglich wäre. Ich glaube ja, dass die uns beobachten, und wahrscheinlich so eine Art "Planet Erde TV" haben, das beim Publikum auf fernen Planeten ungefähr dem entspricht, was wir hier an Tier- und Reisedokumentationen haben.
Falls Sie irgendwo eine fliegende Untertasse sichten, aus der jemand zu Ihnen herunterwinkt, dann sind das Touristen vom Sirius, bei deren Raumschiff die Tarnvorrichtung ausgefallen ist. Übrigens: Der Film E.T. von Steven Spielberg ist jetzt genau vierzig Jahre alt, er kam 1982 zu Weihnachten ins Kino. Das Video auf BILD TV, das meine Mutter gerade anschaute, wurde bereits im Jahr 2004 aufgenommen. Das ist echt und vom Pentagon offiziell freigegeben. Und was haben Sie an Weihnachten angeschaut? 😏

Siehe auch: Happy Birthday, Steven Spielberg!, Popkultur: Löffel verbiegen, Bitterböse, Artefakt 2022-001, Außerirdischer im Vorgarten, Phantasie, Wir sind nicht allein, Befremdlich, Unendlich ahnungslos?, Nichts ist unmöglich, Wow

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Montag, 26. Dezember 2022

Alle ausgeflogen

Für's Protokoll: 2. Weihnachtsfeiertag, morgens heiter, 10° C plus;
nachmittags Regen und Sturm, voll düster.

Schön an Weihnachten war heuer, dass es im Stadtviertel unglaublich viele frei Parkplätze gab. Sowas habe ich noch nie gesehen, und für eine Sekunde beinahe bedauert, dass ich gar keinen Parkplatz brauche. Es kommt auch niemand zu Besuch, der einen hätte brauchen können. Heute Abend oder nächste Woche ist dann schon wieder alles wie immer: zugeparkt.

Wissen Sie eigentlich, wofür genau der zweite Weihnachtsfeiertag gut ist? Ja klar: Das ist der praktische Rückreisetag nach dem Fest, oder auch der Tag, an dem man sich von den ersten beiden Tagen erholen kann, wahlweise vom Besuch, von den Reisestrapazen oder von zuviel Glühwein mit Champagner. Ein Tag Verschnaufpause ist umso wichtiger, wenn man am 27. Dezember wieder zur Arbeit muss. In Frankreich gibt es  diesen Feiertag nicht, dort müssen die Austern schneller verdaut werden.

Der zweite Feiertag ist familienfreundlich: Man kann den einen Teil der Familie am ersten, und den anderen Teil am zweiten Tag aufsuchen oder einladen. Je nach räumlicher Distanz kann das dennoch zur logistischen Herausforderung werden, da muss man nicht mal Bahnreisende*r sein.

Sonntag, 25. Dezember 2022

Echt jetzt?

 #Plakat und #Graffiti oder:

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile,
wie der Philosoph und Mathematiker Aristoteles bereits erkannte. 

Ein Plakat kündet von der unwiderruflich letzten, aber auch wirklich allerletzten Tour.
Genau. Und die Erde ist eine Scheibe. 😂

Für's Protokoll: 1. Weihnachtsfeiertag: Sonne, 10° C plus, unweihnachtlich frühlingshaft,
und wunderbar leer auf den Straßen. 😁

Siehe auch: Situationskomik, Man darf nicht alles glauben!, Eindeutig Neo-Rokoko, Witzbolde am Werk, Scherzkeks, Gut geparkt ist halb gewonnen, Berühmt berüchtigt, Ab in die Tonne!, Freifläche

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Samstag, 24. Dezember 2022

Weihnachtsstern

Eigentlich ist der Weihnachtsstern ein ausdauernder, immergrüner Strauch aus Südamerika. Die sternförmigen Blätter der Pflanze bezauberten schon ... Ach ne, Startpage-KI: Das ist ein anderer Weihnachtsstern. Das kann man schon mal verwechseln.  😅

Siehe auch: Der Teufel steckt im Detail, Der Name ist Programm, Fensterln, Hansestadt Rostock?, Licht im Dunkel, Gender-Hähnchen:innen?, Glückskeks-Wahrheiten, Heute schon gezaubert?, Guten Morgen, Sag Aaaaah!, Scherzkeks, Seafood & Chips, Zwischenhoch

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  •  Gab es den Weihnachtsstern wirklich? - GEO

Freitag, 23. Dezember 2022

Erkenntnis des Tages

#Baumfreunde  #Weihnachten  #Regenbogen  #Lichterfest  #2022

Die Inhaberin des Kiosks wünscht dem Kunden, ein älterer Herr, der offensichtlich genauso Stammkunde ist wie ich, zum Abschied "Frohe Weihnachten!"
Er bleibt sinnierend stehen, während er seine Zettel in den Geldbeutel packt, dreht sich nochmal um zur Theke und sagt in einem väterlich-freundlichen Ton: "Dafür sind wir doch schon zu alt."
Wohl wahr. Das Gespräch geht noch weiter und endet mit der Erkenntnis: Es ist ein Fest für Kinder. 
Fünf Minuten nach der Kioskbegegnung sehe ich diesen Baum und denke: Jo! Das ist Weihnachten, jedenfalls für mich.

Waren Sie das ganze Jahr über artig? 😅
Das müssen Sie, sonst bringt das Christkind keine Geschenke!!!

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Wetter, Fußball und Champagner

#Sonnenaufgang  #Isarauen  #München  #Sonne

"Es wird so viel Champagner gekauft wie nie zuvor", erfuhr ich heute früh als erstes, und "jetzt gehen die Flaschen aus. Die Hersteller müssen ins Kellergewölbe, und ihre letzten Vorräte aktivieren!"
"Aha", ist immer eine gute Antwort, wenn es im Mutterhome Neuigkeiten aus der Welt gibt.
"Die Leut' scheißen sich nix", fuhr meine Mutter fort, "die kaufen ein wie immer, und andere sitzen an Weihnachten in der kalten Bude. Jetzt reden sie schon wieder von den Gasbehältern, nur weil es ein paar Tage kalt war." Sie schüttelte verständnislos den Kopf.
Das Thermometer in ihrem Zimmer zeigte 23,9° C Grad an, draußen war die Temperatur auf frühlingshafte 10° gestiegen, und ich hatte zwei Flaschen Sekt im Rucksack, Sonderangebot vor dem unvermeidlichen Fest. Ein Discounter schickte fast täglich E-Mails mit dem Betreff "Sparsturz". Was zur Hölle ist das für ein Wort? Egal. Den Sekt hatte ich zufällig entdeckt.
"Ich verstehe ja, dass der Champagner mehr kostet", fuhr die Mutter fort, "weil der länger produziert wird. Aber vom Geschmack her?" 

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Wintersonnwendzeit

#Isar  #München  #Winter

Von der Corneliusbrücke hinter dem Deutschen Museum sieht man Richtung Süden die Türme der Kirche St. Maximilian und die des Heizkraftwerks Süd. Dessen imposante Wärme-Ausdünstungen sind an kalten Tagen stets sichtbar, und man kann  sie auch versehentlich für echte Wolken halten, wenn man die Türme nicht direkt im Blick hat. Was Sie im Foto vielleicht für die blaue Hand Gottes halten, die nach dem Kirchturm greift, ist nur ein riesengroßer Wolkenschatten. 😉 Licht ist schon was Feines,  nicht nur für Fotografen und :gräfinnen. Es hebt die Stimmung, und der biologische Menschenkörper braucht es zur Produktion von Vitamin D.

Als ich dieses Foto am Samstag (18.12.22) aufgenommen habe, war es erst 15 Uhr! Die gefühlte Uhrzeit sagte: Es war viel später, fast schon Abend, aber Gefühle sind bekanntlich trügerisch. Irgendjemand hat einmal gesagt, Zeit sei eine Illusion - oder auch eine Erfindung der Menschheit. Eine bedeutsame Erfindung ist sie auf jeden Fall. 

Dienstag, 20. Dezember 2022

Transformation

#Alltag

Zehn Tage Winterwunderland, jetzt wieder graubrauner Schmodder. 

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.
Vincent van Gogh

Siehe auch: Routine ist so angenehm, Drahtseilakt, Alles (k)ein Zufall, Nichts ist unmöglich, Wissenschaft, Denkste...?, Vor der eigenen Haustüre kehren, Alles bleibt anders

Montag, 19. Dezember 2022

Winterromantik

#Isarauen  #München  #Winter  #2022

Beim Anblick dieser Skulptur fiel mir das Märchen vom Sterntaler ein.
Heute habe ich keine Zeit dafür, aber vielleicht an oder nach den Feiertagen.
Sie haben heute sowieso keine Zeit zum Lesen, ist ja grad die "stade Zeit". 😁

Siehe auch: Bald ist es wieder soweit!  #Weihnachten oder lieber nicht?
Dann nehmen Sie das: HeisskaltHurra, es ist Sommer!, Kann das wahr sein?
Fräulein Smilla geht heute nicht wandern, Weihnachtsburger

Sonntag, 18. Dezember 2022

Atsvents 4, 2022

#Schneegraffiti  #Herz  #Winter  #Atsvents

"Am Sonntag ist Filiale", rief die Mutter neulich in den Raum. Ja richtig, da war doch was. 😉
2022 ist schon ein ganz spezielles Jahr, und bald vorbei.  

Vierter Atsvents vor einem Jahr

Siehe auch: Bitte lächeln, Fräulein Smilla ruft (nicht) an, Liebe, Herzig, Und wer ist dein Herzblatt?, Herzeleid, Hand aufs Herz, Herzallerliebst, Ich hasse Fußball, Warme Ohren, Heilerde?

Samstag, 17. Dezember 2022

Im Dienst

#Muttergeschichten

Heute Sondereinsatz im Mutterhome, weil die Heizung abgelesen wird. Als ich den Kaffee serviere, erfahre ich: "Der Amadeus von den Hosen hat seinen Dienst in der Irrenanstalt gemacht. Da hat er seine Ideen für die Musik her! Jetzt befragen sie alle Promis und diskutieren, ob der Dienst wieder eingeführt werden soll". 🧐🤪
Aktiviere Mutter-Translate-Funktion: Campino von der Band "Die Toten Hosen" hat seinen Zivildienst in der Psychiatrie geleistet. Das hat meine Mutter in einem TV-Beitrag erfahren, in dem Prominente zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte befragt wurden, ob der Zivildienst in Deutschland wieder eingeführt werden soll. 🥳
Melde gehorsamst: mein Zivildienst läuft jetzt seit etwa zwei Jahren. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Campino oder Wolfgang Amadeus Mozart. 😵‍

Siehe auch: Musikantenstadl, Wetter, Fußball und Champagner, Zippi-Zappi, Unisono, Hoppala..., Hausmittel, Donnerstag, Freitag, Alltag; Heute ist wieder so ein Tag, PornopapstFinstermond, Wenn Unbeteiligte beteiligt sindEin Pastewka sind drei Anhalter in der Galaxis, Quintparalleluniversum, Musik liegt in der Luft, Blinded By The Light oder #Sonne und #Smilla

Freitag, 16. Dezember 2022

Jetzt denken Sie doch endlich positiv!

Es ist schon wahr: Dieser grinsende kleine Dino mit seinem freundlichen Lächeln sorgt automatisch für gute Laune. Bei Ihnen nicht? Macht nix. Sie müssen nicht fröhlich oder gar glücklich sein, wenn Sie es gerade nicht sind. Was glauben Sie, wie oft ich schlechte Laune habe. Mein Mann sagt dann: "Ah, es ist wieder Montagmorgen."
Recht hat er. Diese fiese Montagmorgenlaune hatte ich "früher" nicht so oft. Früher heißt in diesem Fall: Bevor das mit der häuslichen Pflege anfing. Je länger das andauert, desto grundgestresster bin ich. Meiner eigenen Gesundheit tut das definitiv nicht gut, darum muss ich mein Verhalten ändern. Wahrscheinlich wissen Sie aus eigener Erfahrung, wie schwierig das ist. Schwierig heißt nicht unmöglich.

Schlechte Laune ist purer Stress
Es ist gut, wenn man das merkt oder gesagt bekommt, bevor man andere Leute genervt anblafft. Ein bisschen Selbstdisziplin tut Not. Sie kennen diese kreisförmigen Wellen, die sich ausbreiten, wenn man einen Stein ins stille Wasser wirft. So still und ruhig zu sein wie dieses Wasser gelingt mir selten, aber ich habe gelernt, wie ich diese Ruhe vergrößern kann. Das gelingt mir durch Meditation, Achtsamkeit und durch ein paar psychologische Methoden aus der großen Trickkiste meines Mannes: NLP, Positive Psychologie. Das hat mir schon vor vielen Jahren sehr geholfen, und es hilft mir jeden Tag. Diese Techniken haben aber auch ihre Grenzen und, wie es so schön heißt, gewisse Risiken und Nebenwirkungen. 

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Fensterln

Sie haben in der Überschrift doch nicht FensterIn im Sinne von Fenster:in gelesen? 😆

Fensterln ist keine verniedlichende Form des Wortes Fenster, sondern eine inzwischen fast bedeutungslos gewordene Art der Brautwerbung, die historisch zumeist im süddeutschen Raum (einschließlich des heutigen Österreich) verbreitet war. Dabei machte der Mann des Nachts heimlich der Geliebten seine Aufwartung, indem er mit Hilfe einer Leiter zum betreffenden Fenster kletterte. (Wikipedia)

Ja, Sprache wird langsam kompliziert, und so manche alte Tradition geht den Bach hinunter. In grauen Vorzeiten genügte auch noch eine einfache Leiter, um zum Fenster der Angebeteten zu gelangen. Ein moderner Romeo braucht heutzutage eine gut gesicherte Drehleiter der Feuerwehr oder müsste sich vom Dach abseilen. Viel cooler und zeitgemäßer wäre es jedoch, mit einem Jet-Pack (Raketenrucksack) bei seiner Julia anzufliegen. Da sagt sie ganz bestimmt Ja... sowas?! 😮

Mittwoch, 14. Dezember 2022

Arbeit ohne Sinn


Haben Sie schon gekündigt oder machen Sie noch Dienst nach Vorschrift? Über Quiet Quitting und (Un-)Sinn der Arbeit, eine 78-minütige Dokumentation auf arte

Von allen Beschäftigten weltweit sind 20% engagiert, 61% unbeteiligt, und 19% so unzufrieden, dass sie gegen ihr Unternehmen arbeiten. Die Zahlen stammen vom Gallup-Institut, das diese Erhebungen schon seit Jahrzehnten regelmäßig durchführt. Burnout ist eine Folge dieser Unzufriedenheit. Gemäß dieser Doku zeigen sich bei jedem zweiten (!) Beschäftigten Burnout-Symptome, bei der Generation der Millenials sind es sogar zwei Drittel. Zugeben wollen das nur die wenigsten, Erfolg geht über alles, und wer schwächelt ist ein Loser. 

Dienstag, 13. Dezember 2022

Konfliktscheu


"Ich will keinen Streit", sagte meine Mutter morgens beim Frühstück.
Nein, Streit will ich auch nicht. Ich hatte sie nur gefragt, warum sie nicht mal bei meinem Bruder anruft. Das Telefon liegt direkt vor ihr auf dem Tisch, und die wichtigen Nummern sind eingespeichert. Sie müsste nur auf eine Taste drücken, und ich weiß, dass sie das kann.
"Ich rufe nirgends an", erklärte die Mutter, "ich weiß sowieso keinen Rat."

Da fiel mir ein Facebook-Post ein, den ich vor ein paar Wochen gesehen hatte. Der ging so:

Wie Kinder über die Mama denken
4 Jahre: Mama weiß alles!
8 Jahre: Mama weiß viel!
12 Jahre: Mama weiß wirklich alles!
14 Jahre: Mama weiß gar nichts!
16 Jahre: Wer ist Mama?
18 Jahre: Die gehört doch zum alten Eisen!
25 Jahre: Mama weiß das vielleicht!
35 Jahre: Bevor wir das machen, fragen wir mal Mama.
40 Jahre: Ich frage mich, wie Mama darüber denkt.
70 Jahre: Wie gerne würde ich jetzt Mama fragen!

Sehen Sie das auch so, oder so ungefähr? Jeder hat andere Eltern, da kann es schon zu der einen oder anderen statistischen Abweichung kommen. Mir war aufgefallen, dass man gemäß dieser niedlichen Aufzählung im Alter zwischen 40 und 70 anscheinend gar nicht an die Mama denkt? Finde den Fehler. 😅 Nächste Woche ist Weihnachten, ich denke da denken viele Leute an ihre Eltern, egal wie alt sie sind. Verändert sich unsere Einstellung zur Mama zwischen 40 und 70, wenn wir "in den besten Jahren" sind? Da wird aus der eigenen Mama meistens die Oma, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Montag, 12. Dezember 2022

Clochard:e

 #Winter  #Schneemann

In meiner Kindheit sahen die Schneemänner noch anders aus. 😅

Clochard, weibliche Wortform Clocharde, ist eine aus dem Französischen stammende Bezeichnung für Wohnsitzlose, insbesondere in französischen Großstädten. Verknüpft mit der Bezeichnung ist häufig das romantisierende Bild eines Menschen, der seine bürgerliche Existenz für ein ungebundenes Leben unter den Seinebrücken in Paris aufgegeben hat.

Siehe auch: Ausgelutscht, Anlehnungsbedürftig, Isarvenus, Schneeball, Fräulein Smilla geht heute nicht wandern, #Winter, #skurril

Samstag, 10. Dezember 2022

Der erste Schnee (2022)

#Morgenlauf

Woran denken Sie beim heutigen Bild des Tages als erstes? Wahrscheinlich sind es Dinge wie Wetter, Winter, weiße Weihnachten. "Haben Sie schon alle Geschenke? - Nein, die bekomme ich erst am Heiligen Abend." 😆 Der Witz ist so alt und hat einen so langen Bart wie der Weihnachtsmann. Wir haben mit den Geschenken zum Fest schon vor Jahren aufgehört, die Lage ist diesbezüglich entspannt.

Ja, es hat geschneit. "Das sehe ich selber, wenn ich aus dem Fenster schaue", schrieb einmal jemand bei Facebook. Ein plötzlicher, massiver Schnee-Einbruch hatte dafür gesorgt, dass so ziemlich jede:r Fotos von Schnee "postete". Muss man das Offensichtliche sofort fotografieren und ins Internetz stellen? Muss man überhaupt bei Facebook sein, oder bei Instagram? Gute Frage, mit der ich mich "zwischen den Jahren" beschäftigen werde. Sie wissen schon, diese Jahresbilanz. 

Fürs Protokoll bleibt zu vermerken: Der erste Schnee 2022 in München fiel am 9. Dezember. Es ist so kalt, dass die weiße Pracht auch über zwei Nächte hinweg liegen geblieben ist. Die Gehwege sind mit dicken Eiskrusten bedeckt, und es ist ausgesprochen rutschig.
Bei solchen Straßenverhältnissen will man nicht unbedingt raus, wenn man nicht muss, und schon gar nicht joggen. Trotzdem ist es gut, wenn man sich aufrafft. Da gibt es eine neue wissenschaftliche Studie, gefunden bei Bild der Wissenschaft, die besagt, dass dreimal täglich eine Minute aktive Bewegung schon gesundheitsfördernd und lebensverlängernd wirkt. Das ist eine gute Nachricht, und das gefällt mir:

Freitag, 9. Dezember 2022

Donnerstag, Freitag, Alltag

Apothekenstillleben mit Hundschuh
#Muttergeschichten
 

Alte, pflegebedürftige Menschen sind ein Bombengeschäft für die Pharmaindustrie, und gleichzeitig wirken diese ganzen Mittelchen de facto lebensverlängernd. Ohne tägliche Zufuhr wäre nicht nur der Blutzuckerwert meiner Mutter dramatisch, sondern vermutlich längst ein zweiter Schlaganfall aufgetreten.

Ihre Pillen will die Mutter eigentlich nicht nehmen, tut es aber mir zuliebe. Sagt sie jedenfalls. Als ich  im November selber zehn Tage krankheitsbedingt ausgefallen war, gab es diesbezüglich wohl eine Diskussion mit dem Pfleger.
"Du weißt ja gar nicht, ob ich die Tabletten wirklich nehme, oder ob ich sie ins Klo schmeiße", erklärte meine Mutter trotzig.  Ach so? Könnte diese Geschichte mit der Kaffeetasse neulich auf dem Umstand beruhen, dass die Mutter ihre Medikamente nicht genommen hatte?
"Pass bloß auf", warnte ich, "wenn die vom Pflegedienst das mitkriegen, bleiben sie neben dir stehen, bis du die Pillen wirklich runtergeschluckt hast."
"Jaja", winkte sie genervt ab, "wie in der Klinik. Da sind sie auch nicht weggegangen, bis alles weg war. Die haben sich vor mich hingestellt und zugeschaut!", fügte sie empört hinzu. 
Es dauert wirklich lange, bis sie ihre Tabletten nimmt, aber irgendwann liegen sie nicht mehr auf dem Tisch. In ihrem Tischabfalleimer habe ich noch keine gefunden, und Hosen- oder Jackentaschen hat sie nicht an ihrer Kleidung. Okay, ich könnte ihren Mercedes (Rollator) mal genauer inspizieren. Was da alles im Korb und auf der Ablage liegt... säuberlich sortiert, denn meine Mutter ist sehr ordentlich. Mir würde es trotzdem nicht auffallen, wenn sie die Pillen dort irgendwo zwischenlagert, so ein Kontrolletti bin ich nicht, und Taschenkontrolle ginge gar nicht.
Als Verfechterin des Prinzips Selbstverantwortung stoße ich bei meiner alten Mutter oft an Grenzen, so war sie schon immer, aber unsere Rollen haben sich mittlerweile verändert. Die Ansage kommt immer häufiger von mir, nicht von ihr. Dann sitzt eine vermutlich Achtjährige im Omasessel, die nicht mitspielen will, und manchmal trotzig oder gar wütend mit dem Fuß auf den Boden stampft - so gut das eben geht, wenn man kaum noch Kontrolle über die Muskulatur hat... Also wird verbal gekämpft:
"Nein, nein, nein, nein, NEIN!"
"Doch!" ist meistens keine gute Antwort. 

Drei Freunde, oder sogar vier?

#Baumfreunde im #Herbst

Wenn das Blattwerk abgefallen ist, sehen sie völlig anders aus.

Siehe auch: Infernalisch, Baumzeit, Es war die Flügelnuss und nicht die Esche, Weather with you?, Auf den Kopf gestellt, Holzauge, Aha-Moment, Die Rückkehr der alten Götter

 

Donnerstag, 8. Dezember 2022

Bild gefällig?

Bild im Bild

Zur Zeit scheinen einige Leute im Stadtviertel ihren Wandschmuck zu erneuern. Und dann stehen sie da herum, die übriggebliebenen Bildmotive, an denen man sich nach Jahren sattgesehen hat. Vielleicht haben sie auch dem oder der neuen Lebenspartner:in nicht gefallen, oder mussten weichen, weil man sich eine neue Schrankwand zugelegt hat, oder weil nach dem Umzug kein Platz mehr da ist, um den alten Schinken oder modernen Schnickschnack wieder aufzuhängen.
Gründe gibt es viele, sich von alten Bildern zu trennen. Wäre es da nicht eine schöne Sache, einen offiziellen Bilder-raus-Aktionstag zu veranstalten? Das wäre wie beim Stadtteil-Flohmarkt, nur eben mit Wandbildern zum Verschenken. Man könnte schön durch die Straßen flanieren und gucken, vielleicht auch eins mitnehmen, wenn's gerade passt, oder auf der Erkundungstour mit anderen Leuten ins Gespräch kommen. Eine Stadt oder ein Dorf, das sich jedes Jahr in eine temporäre Outdoor-Galerie verwandelt, hätte sicher auch touristischen Mehrwert. Wieso hat das eigentlich noch keiner erfunden - oder gibt's das schon irgendwo? 😎

Siehe auch: Ausgemustert, Das Bild hängt schief, Wen interessiert schon der Papst, Form follows function?, Aussitzen, Bevor Sie sterben, Materie bindet, Jeden Tag ein Ding, Randnotizen der Digitalisierung

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Mondsüchtig

Morgen, am 8. Dezember 2022 ist wieder Vollmond. Vom letzten im November konnte ich abends doch noch ein Foto "mit Vordergrund" machen. Auch diesmal ist die Wetterlage und -vorhersage nicht besonders aussichtsreich für die Himmelsbeobachtung, dicke Wolken und sogar Schnee sind angekündigt, aber vielleicht ist es an Ihrem Wohnort anders. 

Werfen Sie nachts einen Blick aus dem Fenster, denn bis zum 16. Dezember sind auch die Geminiden unterwegs, und bringen Sternschnuppen mit. Das Maximum dieses himmlischen Ereignisses findet in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember statt. Astronomen rechnen mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde, darunter auch Feuerkugeln. Wow... ! Das würde ich schon gerne sehen. Ob ich es auch selber fotografieren kann, ist nochmal eine andere Sache. Überlegen Sie sich schon mal, was Sie sich wünschen, wenn Sie eine oder gar mehrere Sternschnuppen sehen. 😀

Siehe auch: Finstermond, Mit dem Lastenfahrrad ins Weltall, Der Elon kann nix dafür!, Von der Vision zur Wirklichkeit, Artefakt 2022-001, Nichts ist unmöglich, Mikromond#Mond

Weiterführende Links

Dienstag, 6. Dezember 2022

Montag, 5. Dezember 2022

Materie bindet


 #Blümchenkanne am #Altkleidercontainer

Es gibt zwar kein Foto vom zweiten Atsvents 2022, aber dafür läuft die neue Geschirrspülmaschine (Wochenendspaß)! 😃

Laut Angaben des statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2014 hatte "vor einhundert Jahren, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, jede Familie etwa 180 Dinge in ihrem Haushalt. Heute sind es 10.000." Mit diesem Thema hatte ich mich schon vor zwei Jahren befasst, Entrümpeln ist und bleibt ein Dauerbrenner.

Heute frage ich mich, wie das Amt diese Daten erhoben hat, und ob es 1914 überhaupt schon ein statistisches Bundesamt gab. Aber egal, das sind so fragwürdige Details am Rande meiner Wahrnehmung. Es wäre immer noch ein interessantes Experiment nachzuzählen, ob mein Mann und ich ungefähr so viele Gegenstände besitzen wie der durchschnittliche Bundeshaushalt. Als ich in Gedanken anfing zu rechnen, wurde mir das Problem der Datenerfassung in seinem vollen Ausmaß bewusst. Wie zählt man das?

10.000 Dinge
Zählt der Bestecksatz mit 36 Teilen in unserer Küchenschublade als ein einzelner Gegenstand? Wohl eher nicht. Aber den brauchen wir wirklich, wenn wir zu zweit vier Leute zum Essen einladen. Teller, Tassen, Gläser, Suppenschüsseln, Gläser, Töpfe, Pfannen... Rechnen Sie mit? Wir haben gerade erst angefangen. Ist eine Einbauküche ein Komplettgegenstand, oder zählen jeder Schrank und jedes Gerät einzeln? Was ist mit dem frischen Basilikum, den wir immer wieder erneuern, wenn wir den vorherigen aufgefuttert haben? 😅

Samstag, 3. Dezember 2022

Wochenendspaß...

Geschirrspülmaschinen sind Männersache. Das habe nicht ich entschieden, sondern mein Mann. Ich darf unsere Maschine nur aus- aber nicht einräumen, weil ich das nicht richtig mache, sagt mein Mann. Er sortiert jedes Mal Teller, Schüsseln, Tassen und Gläser um, wenn ich mich mal wieder nicht ans Einräumverbot gehalten habe. Wozu hat man so ein Gerät? Nicht nur für den Spülvorgang, sondern auch, damit es in der Küche aufgeräumt aussieht, und die Arbeitsflächen frei sind.
Im Mutterhome hätte ich liebend gerne so einen genialen Küchenhelfer, denn dort ist die Arbeitsfläche mini. Allerdings: Um einen Geschirrspüler unterzubringen, müsste ich vorher den Raum komplett auf den Kopf stellen, und die ganze Einbauküche neu konzipieren. Das erübrigt sich aus Kostengründen, und außerdem hat die Mutter hauptsächlich spülmaschinenuntaugliches Geschirr. Das ist schön, aber unpraktisch, eine häufig anzutreffende Kombination, und nicht die von mir bevorzugte. Solange meine Mutter den Abwasch noch selber gemacht hat, war mir das egal. Jetzt nervt es mich fast täglich, und ich weiß deshalb den Luxus zu schätzen, dass mein Mann und ich nicht nur eine schöne große Küche, sondern auch einen Geschirrspüler haben.

Die gut zehn Jahre alte Maschine hatte schon seit einiger Zeit mit diversen Aussetzern signalisiert, dass das Ende ihrer Lebenszeit heranrückte. Mein Mann hatte das immer wieder hinbekommen, aber irgendwann ist es halt soweit. 

Freitag, 2. Dezember 2022

Erklärungsversuch


Parkende Fahrzeuge liefern immer wieder überraschende Einblicke für
"Sachen- und Fotomotivsuchende".

Vielleicht erklärt die hier gezeigte Aufstellung auch die rasche Heimreise
einer gewissen Nationalmannschaft.

Siehe auch: Wackeldackel, Pacman, Nix wie weg, #skurril, #Tierisch

Rotlichtmilieu

 

Seit ein paar Tagen ist es auch tagsüber so düster, dass selbst ich keine Fotomotive mehr finde. Das hier hatte ich im Januar fotografiert. Vielleicht war das mit dem Winterschlaf doch keine so schlechte Idee? 😉

Siehe auch: Wer schreitet so schnell?, Phantasie, Verblüht, Zwischen den Jahren, Morgenleucht, Wenn du denkst, du denkst, Wetterleuchten, Lichtblick in der Regenfront, Eigentlich, Abendstern

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Hansestadt Rostock?


Der Großteil aller Rosen hat im Juni und Juli seine Hauptblütezeit. Doch längst nicht alle Rosen stellen im Spätsommer ihre Blühtätigkeit ein. Im Gegenteil – mit einer unglaublichen Ausdauer und wunderschönen, wenn auch oft nicht ganz so üppigen Blüten begeistern uns einige der öfterblühenden Kleinstrauchrosen und Beetrosen auch noch im Spätsommer und Herbst. Sie schieben bis zum ersten Frost unermüdlich Knospen nach und sorgen so bis zum Saisonende für Farbe im Garten. Viele der öfterblühenden Rosen starten ohnehin später in die Saison, weil sie im Gegensatz zu Rosen mit Einzelblüten länger brauchen, bis sich ihre üppigen, halb oder ganz gefüllten Blütenbüschel voll entwickelt haben. (aus: Mein schöner Garten: Rosen mit langer Blütezeit)

Ja stimmt, Nachtfrost hatten wir bisher nur ein einziges Mal, und diese Rosen stehen gut geschützt an der Hausmauer. Jetzt wollte ich noch wissen, welche Rose da am Stadion des TSV 1860 blüht, und habe in der Bildergalerie von der schönen Gartenseite ein Rosenmodell entdeckt, das in Etwa so aussieht, wie mein fotografiertes. Die Sorte heißt tatsächlich Hansestadt Rostock. 😮 Oh oh. Das sagen wir den Fans vom TSV aber besser nicht. Sonst rupfen sie am Ende noch die schönen Dezemberrosen ab. Aber ich glaub im Moment ist eh kein Fußball? Keine Ahnung... 😏

Siehe auch: Dornröschen, Frau Holle ist verreist, Dorntülpchen, Auf AbwegenKrasse Farben, Himmelsschlüssel?, #Blüten, #Botanik, #Stadion