Sonntag, 25. März 2018

Zitat zur Zeitumstellung


Absurdität: etwas Widersinniges oder Unsinniges. Zwei altertümliche Synonyme sind Aberwitz und Irrwitz. Im 20. Jahrhundert brachte Absurdes Theater die Sinnlosigkeit, unsinnige Handlungen, sinnlose Ereignisse, dem gesunden Menschenverstand Widersprechendes, auch auf die Bühne.

Das Absurde ist ein zentraler Begriff in der Philosophie von Albert Camus und beschreibt die Konstellation zwischen dem Sinn suchenden Menschen und der sinnverneinenden Welt.

Absurdität wird teilweise auch in der Werbung verwendet. (Wikipedia)

„Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet.“
Albert Camus

Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung." 
Johann Wolfgang von Goethe

Freitag, 23. März 2018

Ein Plädoyer für intelligente Mediennutzung

Wissen Sie, wann das erste Youtube-Video ins Netz ging?
Das war am 23. April 2005, also vor etwa dreizehn Jahren. Wer auf dem Land wohnt, und immer noch einen langsamen Internetanschluss hat (Stichwort "Breitbandausbau"), erlebt bis heute eine Situation, die vor ein paar Jahren ganz normal war: Langsamer Seitenaufbau, ruckelnde Videos oder das Laden der Seiten gelingt überhaupt nicht. Wie schnell wir uns an den Komfort gewöhnt haben, und ihn für selbstverständlich halten, merken wir immer nur dann, wenn irgendetwas nicht funktioniert.

Montag, 12. März 2018

Buchgestöber

Haben Sie auch ein oder mehrere große Bücherregale, die aus allen Nähten platzen? Meine Regale waren immer schon reichlich bestückt. In zwei Reihen hintereinander tummeln sich vor allem Sach- und Fachbücher, Bildbände, ein paar Klassiker in grellem Gelb und ein wenig Belletristik. Von Romanen kann ich mich relativ leicht trennen, weil dann wieder Platz im Regal wird. Die gesammelten Werke von Jules Verne habe ich genauso verschenkt wie das 24-bändige Meyer'sche Lexikon, das mit der schnell wachsenden Wikipedia nicht mehr Schritt halten konnte. Auch die technischen Fachbücher veralten, das geht heute noch viel schneller als vor zwanzig Jahren. Besonders schlimm ist es bei Software-Handbüchern, die meist schon nach einem Jahr aktualisiert werden müssen.

Aber da gibt es noch all diese anderen schönen Bücher, denen etwas Zeitloses anhaftet. Manchmal greife ich ins Regal und blättere die "alten Schinken" durch. Michael Ende's Momo ist für mich dabei genauso zeitlos wie Grimm's Märchen oder Die Lehren des Buddha, die mein Mann vor etwa zwanzig Jahren mit in den Haushalt gebracht hat. In den frühen Nullerjahren hatte ich einige tolle Bücher auf meiner damaligen Homepage empfohlen, und ich war neugierig, ob es diese Titel noch gibt. Ja, einige Exemplare sind - gebraucht - sogar noch zu einem günstigen Preis* erhältlich. Mit einem zeitlichen Abstand von etwa fünfzehn Jahren finde ich dieses Buch immer noch empfehlenswert:

Atlas der Erlebniswelten

Wer den "Atlas der Erlebniswelten" aufschlägt, denkt zunächst, er habe einen ganz normalen Atlas in der Hand. Landkarten, wie man sie aus dem Schulunterricht kennt. Doch die Reisen, die man mit diesem Atlas unternimmt, führen in eine andere, eine neue und doch unbekannte Welt - die Welt unserer Gedanken und Erlebnisse. Unsere innere Welt wird auf einmal darstellbar: Namen von Orten, Flüssen, Bergen und Tälern sind ersetzt durch vertraute Begriffe aus unserem Denken, Handeln und Erleben: Topographische Begriffe bekommen eine symbolische Bedeutung.


Freitag, 9. März 2018