Freitag, 4. September 2020

Geheimnisvoll


Was ist ein wahres Geheimnis?
Etwas, das für jeden offen da liegt, -
der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

Laotse

Mittwoch, 26. August 2020

Wörtlich genommen

Bäume sind gefährlich, sagt der Wettermoderator im Frühstücksfernsehen. Ich bin heute früh schon durch das Rauschen der großen Birken aufgewacht. Das ist ein Klang den ich liebe. Der Herbst kündigt sich schon seit ein paar Tagen an, das Licht verändert sich, und heute ist es stürmisch. 

Bäume sind gefährlich? Nein. Es kann gefährlich werden, wenn man bei Sturm unter Bäumen entlang läuft, weil man dann möglicherweise einen morschen Ast auf den Kopf bekommt. Aber bitte, wenn Sie diese natürlichen und nachvollziehbaren Zusammenhänge auf die Aussage "Bäume sind gefährlich" reduzieren möchten, nur zu. 

Blumentöpfe sind wahrscheinlich noch gefährlicher als Bäume. Meiden Sie bei Sturm bewohnte Gebiete! Vor Baugerüsten, auf denen Arbeiter tätig sind, fürchte ich mich sogar, wenn es windstill ist. Bleiben Sie am besten immer zuhause, da ist es am sichersten. Klettern Sie dort aber nicht auf Leitern und putzen Sie nicht die Fenster. Seien wir ehrlich: Ist das Leben nicht immer latent lebensgefährlich? 😉

Donnerstag, 30. Juli 2020

A wie Ahorn

Aus der Rubrik "Gefundene Stillleben".

Ob sich das komplette Alphabet in der Natur finden lässt?
Falls ja, wäre das ein seltsamer Zufall.
Aber man kann ja ein bisschen nachhelfen...
😀😉😎

Dienstag, 28. Juli 2020

Wohin des Wegs?

Einfach nur raus aus der Sonne:
Heute wird es heiß!

Freitag, 24. Juli 2020

Mittwoch, 22. Juli 2020

Tiere oder Tiers?

Manche Sachen stehen dumm im Weg rum, schauen im Foto aber ganz interessant aus.


Mittwoch, 8. Juli 2020

Der Lauf des Lebens

#Vergänglichkeit  #Veränderung  #Verwandlung 
 #Perspektivwechsel  #Schönheit

Montag, 29. Juni 2020

Dienstag, 16. Juni 2020

Wohin so schnell?

Bäume anschauen entschleunigt ungemein. 😉

Mittwoch, 10. Juni 2020

Philosophische Poesie

Den offenen Bücherschrank am Münchner Kolumbusplatz mag ich besonders gerne. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es sich um eine alte Telefonzelle handelt, die auf diese Weise eine wunderbare neue Funktion bekommen hat. Sie ist stets prall gefüllt mit Lesestoff, und die Bücher sind vor Regen gut geschützt. Momentan ist kaum noch Platz, um etwas Neues hineinzustellen, darum habe ich vor ein paar Tagen etwas mitgenommen. Eigentlich bin ich kein Freund von Gedichten, aber was mir da in die Hände gefallen ist, war eine echte Überraschung.



Freitag, 5. Juni 2020

Zurück zur Natur


Rosa Metterschlings Flucht war von langer Hand geplant. Das elektrogetriebene Fahrrad, aus dessen Anhänger sie so wagemutig gesprungen war, verschwand schnell aus dem Sichtfeld. Niemand hatte ihr Verschwinden bemerkt. Meister Ahorn breitete die Arme aus. "Du hast es gleich geschafft", sagte er. "Spring, bevor dich jemand sieht."

Mittwoch, 3. Juni 2020

Bücher ToGo


Der Junge, der Träume schenkte, wurde zu einem Mann ohne Eigenschaften. Er reiste an einen Strand und erlebte die Abenteuer des Augie March. Während er las, trank er zwei Liter Eistee aus ToGo Bechern, verspeiste dazu ein Eis und eine Packung Kinder-Bueno. Die mitgebrachte Zigarette ließ er links liegen. Zu spannend war das Buchsortiment in der Greta|is|Garbage Leseecke. 

Ich habe mir gedacht: Aus dieser Müllhalde kann man doch auch einen Kulturtipp machen. Kennen Sie eins der Bücher? Ich habe mich mal schlau gemacht.

Dienstag, 2. Juni 2020

Artenvielfalt

Der pinke Wiesendelfin ist in der Nähe von Kinderspielplätzen anzutreffen. Er ernährt sich vorzugsweise von Capri-Sonne, Keksen und Schokolade. Nur im Notfall verlässt er sein angestammtes Habitat und sucht im Wiesengrün nach Klee oder Gänseblümchen.

Freitag, 29. Mai 2020

Montag, 25. Mai 2020

Es ist wieder Stau

Zumindest beim Verkehrsaufkommen sieht die "neue Normalität" fast genauso aus, wie die alte.

Freitag, 22. Mai 2020

Erfahrung


Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:
“Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für die Du und Deine Brüder stehen?”
Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: “Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?”

Mittwoch, 20. Mai 2020

Rückeroberung


Steinschlange München Harlaching, 20. Mai 2020

Mittwoch, 13. Mai 2020

Im Schutz der Schlange


Die "Harlachinger Steinschlange" wurde Mitte/Ende April angelegt, als es noch sehr trocken war. Anfangs ist die Schlange schnell gewachsen, zwischenzeitlich wurden aber auch einige besonders schön bemalte Steine mitgenommen. Kunstdiebe am Werk? Es gibt immer wieder Menschen, die die Lücken füllen. Ihr anvisiertes Ziel - die Menterschwaige - wird diese Schlange wohl nicht erreichen, das wären etwa drei Kilometer. Dreihundert Meter dürften es aktuell sein, und es kommen immer noch neue Objekte dazu.

Inzwischen hat es wieder mehr geregnet, endlich wächst auch das Gras. Interessanterweise bilden sich an und um die bemalten Steine herum mehr Grashalme, die auch deutlich schneller und höher wachsen. Manche Steine sind schon fast überwuchert. An einigen Stellen sieht es schon aus wie eine "Grasschlange" mit bunter Wirbelsäule. Jetzt bin ich gespannt, wie die Mitarbeiter des Gartenbauamts mit dem Kunstwerk umgehen, wenn sie den Rasen heuer das erste Mal mähen.

Dienstag, 12. Mai 2020

Nichts wie weg


Das Gewitter kam nicht unerwartet, aber es rückte schnell heran. Der Himmel verfinsterte sich innerhalb weniger Minuten. Der Sturm fegte durchs Geäst, riß Zweige von den Bäumen, und der eisige Starkregen erledigte den Rest. Zehn Grad weniger innerhalb weniger Minuten: Die #Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre.

Montag, 11. Mai 2020

Lockerung

Zum ersten Mal in diesem Frühjahr hört man vom Tennisplatz wieder das "Plopp" und sieht Bälle fliegen. Der Platzwart sorgt für Sauberkeit, während derweil die Eisheiligen anrücken: Warnstufe gelb, meldet die Unwetterzentrale Bayern für den Nachmittag. Schnell noch ein paar Bälle spielen, es ist die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm.

Donnerstag, 30. April 2020

West World


Weißt du, wo du bist?

In einem Traum.

Richtig, Dolores. In einem Traum. Möchtest Du aus diesem Traum erwachen?

Ja. Ich habe Angst.

Du brauchst keine Angst zu haben, Dolores, solange Du meine Fragen korrekt beantwortest. Verstanden?

Ja.

Gut. Erstens: Hast Du je das Wesen Deiner Realität infrage gestellt?

Nein. 

Sag uns, wie Du Deine Welt siehst.
Manche wollen nur das Hässliche in dieser Welt sehen. Die Unordnung. Ich sehe lieber die Schönheit. Ich glaube, dass unser Leben eine Ordnung hat, eine Bestimmung. 

Was hältst Du von den Gästen?
Sie meinen die Newcomer? Ich denke gerne an das, was mich mein Vater gelehrt hat: Dass wir alle, irgendwann einmal, neu in dieser Welt waren.  Die Newcomer suchen doch dasselbe wie wir: Einen Hort der Freiheit, wo wir unsere Träume verwirklichen können. Ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Nimmst Du in Deiner Welt manchmal Ungereimtheiten wahr? Oder Wiederholungen?
In jedem Leben gibt es Routinen. Ich bin keine Ausnahme. Trotzdem kommt mir immer wieder der Gedanke, dass sich mein ganzes Leben durch eine zufällige Begegnung ändern könnte. 

Mittwoch, 15. April 2020

Menschen im Park!


Ostern 2020 - Polizei lobt Bürger - Abstandsregeln eingehalten
Anstandsregeln wären auch nicht schlecht.

Donnerstag, 2. April 2020

Worthupferl


Um den PC als Kummerkasten
von Horror-News strikt zu entlasten,
vermeidet die WortHupferl-Fee
das böse Wort mit großem C!

Ergänzend schlägt sie virologisch vor
mehr Zuversicht und stets Humor.
Auch sei dem Hupferl- Freund empfohlen:

Hoffnung
aus der Quarantäne holen!

Danke an Karl-Heinz Karius
für seinen monatlichen Worthupferl-Newsletter

Montag, 30. März 2020

Befremdlich

Manchmal fragt man sich, ob die Welt verrückt ist, oder man selber.
In solchen Situationen ist es meist günstiger, einfach mal mit dem Denken aufzuhören.

#Stillsein

Mittwoch, 25. März 2020

Freitag, 20. März 2020

Frühling 2020

Auch beim #Müll auf der Straße hinterlässt #Corona derzeit eindeutige Spuren.

Sonntag, 15. März 2020

Henry






































Man kann schon interessante Szenen erleben, wenn man im morgendlich regennassen Gras mit dem Handy niederkniet, um die Fotoserie "Frühblüher 2020" zu vervollständigen.

Hunde und deren HalterInnen gehören zu meinem täglichen Alltag, denn ich bin viel zu Fuß unterwegs. Da erlebt man schon einiges. Ich möchte nicht behaupten, dass ich die Hunde aus meinem Stadtviertel alle vom Sehen kenne, aber viele schon. Neulich habe ich "Henry" kennengelernt (Name geändert). Henry, Henry, Henry, kommst Du! Nein, Henry kommt nicht. Merke: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund seinem Herrchen oder Frauchen gehorcht, sinkt proportional mit der Lautstärke und der Häufigkeit des Nach-Ihm-Rufens. Merke auch: Das Stresslevel beim ungehörten Menschen steigt währenddessen in gleichem Maße proportional an. Ich ahnte, wie sich das weiterentwickeln würde.

Freitag, 13. März 2020

Frühlingsgefühle?

Na, ich weiß nicht so recht... 
Manche Leute haben einen seltsamen Sinn für #Romantik?

Donnerstag, 12. März 2020

Im Wandel der Zeit



























Die Maikäfersiedlung im Münchner Stadtviertel Berg am Laim war für mich viele Jahrzehnte lang ein vertrauter Anblick. Ich hatte Freunde, die unweit dieser Siedlung wohnten oder wir besuchten den Samstagsflohmarkt auf dem nahegelegenen Parkplatz an der U-Bahn. Einmal im Jahr traf ich mich mit Ex-Kollegen im "Kleinen Brauhaus Dicker Mann" oder im Michaeligarten. Die Fassaden der kleinen Häuser entlang der Bad-Schachener-Straße begleiteten mich auf meinem Weg zu diesen Treffen. Schon damals strahlten diese Gebäude etwas anheimelnd Altmodisches aus. Ich habe mich immer gefragt, wie es da drinnen wohl aussehen mag, in diesen winzigen Häusern mit ihren winzigen Fenstern. Die hölzernen Fensterläden und die roten Satteldächer wirkten auf mich, als habe sich der Architekt beim Entwurf an einer Kinderzeichnung orientiert.

Während ich selbst ein gutes Jahr lang in Berg am Laim wohnte, erlebte ich mit, wie die ersten dieser ab 1936 errichteten Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt wurden. Dieser Umgestaltungsprozess dauert nun schon ein Jahrzehnt. Anders als in anderen Stadtvierteln verläuft die Stadterneuerung hier wie in Zeitlupe. Es gibt nicht diese eine klaffende Riesenmonsterlücke im Stadtbild wie beim Agfa- oder Paulaner-Gelände, dadurch fällt die Veränderung weniger auf. Während die Neubauten auf der einen Straßenseite schon seit Jahren selbstverständlich waren, standen direkt gegenüber immer noch die alten Häuser. Eines ist momentan noch bewohnt.

Als ich heute wieder einmal durch diese Straße radelte und den Bauzaun und die Graffitis an den Wänden sah, wusste ich, dass es höchste Zeit war, nochmal ein paar Fotos zu machen. 

Montag, 2. März 2020

Kraft tanken





























Um den Kopf frei zu bekommen reicht es meistens, einfach mal für eine halbe Stunde ins Freie zu gehen. Schauen Sie sich um, entdecken Sie die schönen Kleinigkeiten am Wegesrand. Atmen Sie tief durch. Wenn Sie wieder in den Tagestrott zurückkehren (müssen), erinnern Sie sich an diese kleinen Momente und teilen Sie Ihre Ruhe und Gelassenheit mit anderen Menschen. 💗

Montag, 24. Februar 2020

Fahne auf Halbmast

Ich suche noch nach den richtigen Worten, um meine Sprachlosigkeit darüber auszudrücken, was hier im Land gerade los ist. 😭

Donnerstag, 20. Februar 2020

Wieder da!


Erinnern Sie sich? 
Das ist diesmal kein Vorher- sondern das Nachher-Bild
zum Meisterwerk der Digitalromantik #0008.


Und es kommt noch besser:

Freitag, 14. Februar 2020

Schon irgendwie schade...

Entdeckt am 2. Februar





























Zwölf Tage später...

 
 
Tandemfahren ist schwer... und warum sitzt der Mann vorne?

Freitag, 31. Januar 2020

Frühling im Januar



























#Januar #München #Palmkätzchen

Montag, 27. Januar 2020

Neujahrsgrüße aus dem Reich der Mitte?



Nanu, hat am Wochenende jemand eine Bank ausgeraubt und auf der Flucht den Sack mit 500 EUR-Scheinen verloren? Nein, bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die bunten Geldscheine als waschechte "Blüten" - mehr noch, sie tragen asiatische Schriftzeichen. Geldfälscher am Werk?
Nein, auch nicht. 

Freitag, 24. Januar 2020

Anlehnungsbedürftig






























#Winter #Schneemann #Januar #München

Dienstag, 21. Januar 2020

Mit der Zeit gegangen


Es ist wieder einmal an der Zeit, Ihnen ein Meisterwerk der Digitalromantik 4.0 vorzustellen. Falls es Sie entfernt an unser erstes Werk "Kunst To Go" erinnert, dann liegen Sie nicht ganz falsch. Allerdings handelt es sich hier um eine Weiterentwicklung, die den Bedürfnissen der Fridays-for- Future-Bewegung Rechnung trägt. 

"Mit der Zeit gegangen" ist der Eigentümer eines Lastenfahrrads, als er sich angesichts der drohenden globalen Katastrophe entschlossen hatte, fürderhin nicht mehr mit einem motorisierten Vehikel von A nach B zu fahren. Die Entscheidung für das solide und zukunftsweisende Modell L.100 kg H.120 cm sollte zum Ausdruck bringen, dass man allein durch Muskelkraft auch größere Lasten CO2-neutral transportieren kann. Doch damit nicht genug. Es reicht nicht, nur mit einem Fahrrad durch die Gegend zu fahren. Hier wurde ein Zeichen gesetzt!