Dienstag, 28. Februar 2023

Blaumiesel

Das monaziensische Blaumiesel ist eine in Markus Söders geheimem Labor entwickelte Kreuzung aus einem schwarzen Skorpion und einer Froschkröte. Sein weit aufgerissener Schlund dient nicht etwa, wie man gemeinhin vermuten würde, einem so profanen Zweck wie der Nahrungsaufnahme. Dieses scheinbar niedliche Tier, das nur in kalten Winternächten nach dem Aschermittwoch in Teilen Bayerns zu beobachten ist, sitzt vorzugsweise auf städtischen Mülleimern, und lockt Vorbeigehende durch lautes Singen der bayerischen Nationalhymne an. Die heiße Luft, die es dabei ausstößt, leitet in der Region die Schneeschmelze im Vorfrühling ein. Es wird deshalb unter Ökologisten als Indikatortier für den nahenden Frühling angesehen. 

Bei Wassermangel kann es vorkommen, dass ein Blaumiesel sprunghaft oder spontan die Farbe wechselt. Dann spricht man von einem Gelb-, Grün-, Rot- oder Buntmiesel.
Miesel vermehren sich üblicherweise nicht von alleine und stellen derzeit keine Gefahr für das Ökosystem dar. Sollten Sie einer dieser wundersamen Kreaturen begegnen, bringen sie ihr andere Lieder bei. Zum Beispiel dieses: Youtube. Das kann wirklich JEDE:R singen. 😆 Sie sollten ein Miesel aber auf keinen Fall küssen.

Siehe auch: Tapirus bavaricus montaniensis, Artenvielfalt, Zurück zur Natur, Doch kein Apfel, Avis gespensticus qualleniensis, Der zweite Schnee, Schnappi, Küss mich, dann hol ich dir die Goldkugel!, Froschkönig, Sonnenbrand?, Seh ich richtig - blauer Himmel?, Bionik: Das Genie der Natur

Keine Kommentare: