Freitag, 27. Dezember 2019

Die 2020er stehen vor der Tür


In welchen Kategorien denken Sie?

Nächste Woche beginnt ein neues Jahr. Es markiert kalendarisch auch ein neues Jahrzehnt.
Im Rückblick fällt es uns meist leichter, in größeren Abschnitten zu denken: Die Sechziger, Siebziger, Achtziger, Neunziger... Zu all diesen Begriffen haben wir Bilder, Erinnerungen - und meistens auch Musik im Ohr.

Aber wie ist es mit den "Nuller-Jahren" (2000-2009), oder den Jahren 2010 bis 2019?
Da haben wir vielleicht noch nicht genug Abstand.
Der Blick in die Zukunft ist, trotz aller Prognosen, unberechenbar.

Die Welt verändert sich und wir verändern uns im und mit dem Lauf der Zeit.

Du hast Dich gar nicht verändert?
Kennen Sie jemanden, der immer noch genau so ist, wie vor zehn oder zwanzig Jahren?
Ist das eher ein Kompliment oder kommt nicht auch manchmal der Gedanke: Hm, der oder die ist im letzten oder vorletzten Jahrhundert irgendwie "stehengeblieben"?
Muss man "mit der Zeit gehen" oder kann man "die Zeit überdauern"?

Wenn wir älter werden, kommt immer öfter der Satz: "Ich verstehe die Welt nicht mehr."
Da muss ich schmunzeln. Haben wir die Welt jemals verstanden?

Ich glaube nicht.
Wir können uns bestenfalls eine Meinung bilden, diese Meinung behalten, sie gegebenenfalls korrigieren oder über Bord werfen. Nehmen wir also eine Beobachterposition ein und schauen wir, wie es weitergeht.

Kommen Sie gut rüber. 😃

Noch ein kleiner Lesetipp: Der Weihnachtsnewsletter von Gerald Hüther.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Bald ist es wieder soweit!





























War Weihnachten früher schöner?
Wie stehen Sie zu diesem Fest? All diese Antworten habe ich schon gehört. Ist Ihre auch dabei?
  1. Ja, früher war es eindeutig schöner!
  2. Es ist immer noch sehr schön.
  3. Es ist mal so, mal so.
  4. Ich verstehe diese ganze Hysterie nicht.
  5. Ich könnte gut und gern auf Weihnachten verzichten.
  6. Ich habe noch nie Weihnachten gefeiert.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Kinder, Kinder...

Es war Sonntagmorgen, halb neun, und ich war unterwegs zum Fitnessstudio. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kam mir ein kleiner Junge entgegen, der offensichtlich gerade vom Bäcker kam. Die Tüte, die er dabeihatte, war fast genauso groß wie er, oben heftete ein langer Kassenzettel dran. Der kleine Pimpf reichte mir nicht mal bis zur Hüfte. Genau wie ich blieb er am Straßenrand stehen. Eine Ampel gibt es dort nicht, und "Einsicht in die Straße" konnte er nicht haben, dazu war er viel zu klein. Die riesige Bäckertüte verdeckte sein Sichtfeld zusätzlich. Ich sah, wie er mich beobachtete, und die Straße gleichzeitig mit mir überquerte. Ich dachte: Wow, Kleiner, wo sind deine Eltern? Ich schaute mich um, entdeckte auch einen jungen Vater mit Kind auf dem Arm, aber der steuerte in eine ganz andere Richtung.


Finden Sie es unverantwortlich, Kinder allein zum Bäcker zu schicken? Die Eltern dieses Jungen hatten ihm offensichtlich alles Nötige beigebracht, und er machte einen durchaus selbstbewussten und entspannten Eindruck. Die Situation erinnerte mich an meine eigene Kindheit: Kontoauszüge bei der Bank abholen, im Tante-Emma-Laden eine vergessene Zutat fürs Abendessen einkaufen - das war keine Last, sondern ein Zeichen dafür, dass unsere Eltern uns auch im Kindesalter schon etwas zutrauten.

Läuft etwas schief oder ist alles okay?

Montag, 9. Dezember 2019

Weiße Weihnacht?






























In zwei Wochen ist #Weihnachten. 
Wie jedes Jahr lautet die wichtigste Frage: 
Wird es weiße Weihnachten geben? 

Ach, es fühlt sich an wie in Punxsutawney. 😜