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| 27 mm | 1/115 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone |
#Verkehrsschild #Halteverbot #Stadtmöblierung
#TSV1860 #Aufkleber
#München #Giesing
Als ich am 5. Mai ein Foto von gelbem Pollenstaub und Nasenzwickern veröffentlichte, endete der Beitrag mit dem Satz: "Über die Spiegelung des Halteverbotsschilds im heutigen Fotomotiv müssen wir bei nächster Gelegenheit noch sprechen. Ist Ihnen daran etwas aufgefallen?" 😉
Hier kommt die Auflösung.
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| 27 mm | 1/100 s | f1,6 | ISO 64 | Smartphone |
Beitrag Pollenalarm
Die diffuse und dennoch auffällige rot-blaue Spiegelung hatte ich bei der Bildgestaltung wohl zur Kenntnis genommen, und wollte sie in meinem Motiv als kleines Extra einbauen. Absolut genau hatte ich während der Aufnahme doch nicht hingeschaut. 👀
Erst als ich das Foto am großen Monitor betrachtete, wunderte ich mich: Warum fehlt in der Spiegelung der für dieses Verkehrsschild unverzichtbare, zweite durchgehend rote Balken? 😕 Ich bin abends nochmal an der Stelle vorbeigelaufen, um meine Vermutung zu überprüfen. Ein Kamera- oder Bildbearbeitungsfehler war es nicht, da war tatsächlich etwas auf dem Halteverbotsschild. 😉
Aufkleber, Graffitis, Müll, Lärm, Verkehrschaos...
Es ist schon speziell, in unmittelbarer Nähe eines Fußballstadions zu wohnen, aber es gehört hier einfach mit dazu. Ich habe auch schon woanders gewohnt, und anderswo war es mitunter so dröge und langweilig, dass ich gelegentlich das Gefühl hatte, tot über dem Zaun zu hängen. 😴😓😒
Diese umgangssprachlich saloppe Redewendung will sagen, dass es sich um einen "unattraktiven Ort" handelt. Was man als 'unattraktiv' empfindet, ist - wieder einmal - subjektiv sehr verschieden. Natürlich sind Schmierereien an Wänden, Lärm und Müll auch für mich absolut unattraktiv. 😒 Darauf könnte ich gut verzichten, ändern kann ich es nicht. Gäbe es nicht die fleißigen Reinigungskräfte, die nahezu jeden Tag den Müll wegräumen, gelegentlich die Aufkleber entfernen, oder Hausmeister, die verschmierte Wände regelmäßig frisch anstreichen, würde ich mich wahrscheinlich auch nach einer anderen, attraktiveren Umgebung umsehen. Das Stadion mit seinen speziellen Nebeneffekten ist glücklicherweise nur ein Faktor von vielen, die zur Wohn- und Lebensqualität beitragen. Jetzt ist erst mal "Sommerpause" im Stadion. 😂
Kennen Sie Orte, an denen Sie nicht "tot über den Zaun hängen" wollten? 😕
Löst diese Frage bei Ihnen Stress oder unangenehme Gefühle aus?
"Redewendungen und Metaphern sind ein wichtiges Werkzeug, die unserer Kommunikation Farbe und Tiefe verleihen und Emotionen hervorrufen. Und genau deshalb sollten wir sie im Sinne einer achtsamen Kommunikation hinterfragen, denn bisweilen sind diese Emotionen nicht positiv. (...)
Wörter erzeugen Bilder in unserem Kopf. Gleichzeitig drücken sie unsere inneren Gedanken und Gefühle aus. Beides bewirkt, dass Metaphern, die mit Krieg, Tod oder Krankheit assoziiert sind, bei uns und anderen Stress auslösen. Und zwar umso mehr, je öfter wir damit konfrontiert werden", erläutert die Agentur für Struktur / kleinkariert.com, und rät zu mehr achtsamer Kommunikation.
Da ist schon was dran. Ich denke mir also bei Gelegenheit eine andere Metapher aus und formuliere meine Frage um: Leben Sie in einer schönen Umgebung? 😊
Was stört Sie (gelegentlich) daran - und was genau schätzen Sie in Ihrer Lebensumgebung?
Siehe auch: Kindersicher!, Lokalkolorit, Bereit für die Rückrunde, Kreative Idee, Ausverkauftes Haus, Mobilitätsgrenze, Eine magische Grenze, Übergrünt, Ordnung muss sein!, Zeitgemäß, Hoch hinaus, Was'n das?, Negative Gefühle, Herzallerliebst, Das Gute am oder im Menschen, Michelangelo, der Straßenkehrer, Müllmän
Weiterführende Links
- Tot über dem Zaun hängen - redensarten-index.de, Braunschweiger Zeitung
- Achtsame Kommunikation - kleinkariert.com


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