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| 27 mm | 1/100 s | f1,6 | ISO 64 | Smartphone |
#Ahorn #Botanik #Pollen
#Spiegelungen #Auto #Lack
#Frühling2026
Dass die propellerartig geflügelten Samen des Ahorns, die beliebten Nasenzwicker, so schnell wachsen und auf den Autolack fallen würden, hatte ich vor vier Wochen noch nicht auf dem Schirm. Da hatte ich noch im Selbstversuch getestet, ob Ahornblüten im Salat wirklich gut schmecken. Naja - geht so. 😝 Ich fand sie etwas bitter und nicht so süß und blumig wie erhofft. Gänseblümchen wären vielleicht besser gewesen? 😜
Wie so oft wollte ich "eigentlich" nur ein Foto vom aktuellen Pollenstaubaufkommen machen, denn es ist gerade eine ganz üble Phase für Allergiker. Sind Sie auch davon betroffen?
Die anhaltende Trockenheit, Wind und Sonne sind genau die Kombination, bei der die Nase anfängt zu laufen, und die Augen brennen: "Heuschnupfen". Fensterbretter und Balkonmöbel sind überzogen von gelbem Staub, und auf den sonst so gut gepflegten Fahrzeugen am Straßenrand sammelt sich so einiges an.
Sogar mein Mann muss zur Zeit gelegentlich niesen, obwohl er grundsätzlich kein Pollenallergiker ist. Bei mir hält es sich mittlerweile in Grenzen, obwohl ich in jungen Jahren auch sehr allergisch reagiert hatte. Mein Bruder wiederum kann in dieser Jahreszeit kaum noch aus den Augen gucken. 😵
"Warum eine Allergie bei bestimmten Personen auftritt und bei anderen eben nicht, ist nicht bekannt. Zwar gibt es oft eine genetische Neigung innerhalb der Familie, ob die Allergie „ausbricht“, hängt aber auch von Umweltfaktoren ab", fasst die AOK den aktuellen Wissensstand grob zusammen. Was kann man dagegen tun?
Ziehen Sie sich diese Information mal rein: "Die Sensibilisierung auf die Allergene bleibt weiterhin bestehen und kann anhand der Antikörper im Blut nachgewiesen werden. Nur die allergische Reaktion bleibt plötzlich weg." (polli-allergie.de) 😎
Das sind prinzipiell gute Nachrichten, aber klar: Ob diese "Spontanheilung" bei einem selbst auftritt ist Glückssache - oder eine Frage der Genetik?
Manchmal hilft auch ein Glaubenssatz aus der Kindheit. Meine Mutter hatte mir erzählt, dass die Tante Hilde in ihrer Jugend unter einer ganz schlimmen Pollenallergie gelitten hatte. Die war so schlimm, dass die Tante nur noch im Bett liegen konnte, und den ganzen Frühling, manchmal sogar den Frühsommer in einem abgedunkelten Zimmer verbringen musste. 😨 Doch als sie älter wurde, ist diese Allergie allmählich besser geworden, und am Ende ganz verschwunden. 😌
Aha!, 👆 dachte ich damals, dann wird das bei mir auch so sein: Es ist nur eine Frage der Zeit! 😊
Auch ich habe jahrelang unter Heuschnupfen gelitten. Das war der weniger gute Teil der familiären Tradition. Nach aktuellem Beobachtungsstand kann ich jedoch festhalten: Eine graduelle Toleranzinduktion hat sich über die Jahre auch bei mir eingestellt. Momentan scheitert sie nur noch an der Ambrosiablüte. 😒
Mit dem Wissen, dass sich der Körper und das Immunsystem weiter entwickeln und die Körperabwehr umstellen kann, kann man "flankierende mentale Maßnahmen" einleiten, etwa so wie Otto Waalkes in seinem Sketch Der menschliche Körper. 😆😂
Man könnte also sagen: Großhirn an Immunsystem: Setze Pollenalarm zurück auf 0!
Sollte das System daraufhin zurückmelden, dass das nicht geht, oder mit Häh? antworten, dann lassen Sie nicht locker: Ändern Sie den Programmiercode. "Setze Pollenalarm stufenweise zurück, erstelle Feedbackschleife und notiere, welche Vorteile es für die Lebensqualität des Gesamtsystems hat, wenn man frei atmen und den Frühling unbeschwert im Freien genießen kann." 😀
Ein intelligentes, lernfähiges System braucht Ziele, Feedback und Erfolgserlebnisse, sonst hat es keinen Anlass und ist wenig motiviert, die gewohnten internen Abläufe umzustellen und sich weiter zu entwickeln. Dieses Muster kennen wir nur zu gut aus dem Alltag und dem Arbeitsleben: Innovationsunlust. 😉 Vielleicht haben Sie andere Ideen, wie Sie Ihre eigene Pollenabwehr besser programmieren könnten. Allein der Gedanke, dass es einen Ausweg aus einem unangenehmen Szenario gibt, kann ungeahnte Kräfte freisetzen.
Ob so eine mentale Strategie funktioniert oder nicht: es ist zumindest ein spielerischer Ansatz. Sich über heftige Niesattacken oder brennende Augen zu ärgern bringt natürlich auch was: 😡 Da wird Adrenalin im Körper freigesetzt, und das sorgt unter Umständen auch dafür, dass die aktuelle Niesattacke endet. Diese Methode ist stressiger fürs Gesamtsystem, weil anstrengend, und leider nur von kurzer Dauer. Aussitzen kann man das Pollenproblem natürlich auch: Irgendwann hören die Pflanzen auf zu blühen, und dann ist das Thema zumindest für die laufende Pollensaison abgehakt.
Über die Spiegelung des Halteverbotsschilds im heutigen Fotomotiv müssen wir bei nächster Gelegenheit noch sprechen. Ist Ihnen daran etwas aufgefallen? 😉
Siehe auch: Parke nicht..., Sauber geparkt, Nachtfrost, Heilerde?,Unter der Linde, Nasenzwickerzeit, Sonntagsfahrer, Ahornblüten - Salat?, BaumRaum Obergiesing, Überlebenskünstler, Transportwesen, Unter dem Teppich gekehrt, Blumensalat, Blumenlotto, Kalt erwischt, Baby, es gibt Reis?, Aha-Moment, Sommer, Sonne, Eisdielenzeit, #Lack
Weiterführende Links
- Ahorne - Wikipedia, mein-schoener-garten
- Heuschnupfen > allergische Rhinitis - Wikipedia, AOK
- Ist man für immer Allergiker? - polli-allergie.de, mein-allergie-portal.de
- Toleranzinduktion als Ziel - rosenfluh.ch
- Ambrosia - Umweltbundesamt, Universitätsklinikum Tübingen
- Otto Waalkes: Der menschliche Körper (Otto Show III, 1975) - Youtube

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