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| 27 mm | 1/60 s | f2,2 | ISO 64 | Smartphone |
#Regentropfen auf #Purpurglöckchen
#Farben #Frühling2026
Ja, es hat wieder geregnet, aber so nass und trist wie 2023 ist dieser Frühling dann doch nicht. Beweisfoto? Das von gestern. 😊
Wir, das heißt der Mensch im Allgemeinen, neigt dazu, unangenehme Dinge intensiver wahrzunehmen. Das ist der unlängst erwähnte Negativitätsbias, "durch den wir dazu neigen, (...) uns stärker von negativen Ereignissen beeinflussen zu lassen. Dies kann zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führen und uns davon abhalten, Chancen zu erkennen und zu nutzen." (Wikipedia)
Welche Chance bietet mir der kalte Regen in diesem Fall? Na klar: Wassertropfen auf purpurfarbenen Blättern entdecken und fotografieren. 😉 Glöckchen habe ich am Purpurglöckchen nicht gefunden, die kommen vielleicht noch. Aufgefallen ist mir jedoch, dass dieses Purpur je nach Lichteinfall ganz verschiedene Nuancen hat, die auch Dunkelviolett bis nahezu Schwarz ausfallen können. Weiß findet sich im Fotomotiv auch, weil sich die eigentlich triste Himmelsfarbe in den Tropfen spiegelt. 😎
Ja, man muss genau hinschauen - können und wollen. Zu Beginn der kalten und dunklen Wintermonate hatte ich mir vorgenommen, auf Licht und Farben in der Nacht zu achten. Das hat gut geklappt, und so entdecke ich auch jetzt interessante Details und viel mehr Fotomotive an Tagen mit eigentlich "schlechtem Fotolicht". Zudem hat diese Selbstmotivationsmaßnahme meinen Missmut über "schlechtes Wetter" reduziert. Das wiederum führt zu besserer Laune, auch wenn die Rahmenbedingungen eher mau sind. 😊
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - das war der 'Motivationsspruch' meiner Mutter, den ich als Kind nicht so toll fand. 😣
Wussten Sie, dass dieser Spruch erst vor etwa 150 Jahren von den "tatkräftigen Engländern" erfunden, dann ins Deutsche übersetzt und schließlich als Redewendung übernommen wurde? (gfds.de)
Was wollen Sie - oder wofür können Sie sich begeistern? 😕
Vor einigen Jahren hatte ich beschlossen, Pflanzen nicht nur zu fotografieren, sondern auch deren Namen herauszufinden. Das ist nützlich bei der Verschlagwortung meines Bildarchivs, und so ist auch die #Botanik Sektion hier
im Blog entstanden. Ich hatte nicht die Absicht, mir alle Details zu
merken, stelle aber immer wieder fest, dass ich die meisten Namen
bereits fotografierter Pflanzen aus dem Gedächtnis abrufen kann. Ohne es absichtlich zu wollen, ist in meinem Gehirn ganz nebenbei eine neue, interne "Wissensdatenbank" entstanden. Das liegt auch daran, dass ich ein grundsätzliches Interesse für Pflanzen mitbringe.
Wissen, das man nicht anwendet, vergisst man im Lauf der Zeit wieder, weil das Gehirn so konzipiert ist, dass es den für überflüssige Daten verwendeten Speicherplatz nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder für Wichtigeres oder Aktuelles freigibt. Ohne praktische Anwendung "verstauben" in der Schule gelernte Fremdsprachen, und wenn man sich sowieso nicht für ein Thema interessiert, was bei den meisten schulischen Lerninhalten der Fall sein dürfte, wird die Information gar nicht erst auf die Festplatte geschrieben. Sie landet bis zur Prüfung mit mehr oder weniger Mühe im Kurzzeitgedächtnis und dann weg damit... 😅 Man kann sich natürlich auch ganz bewusst dafür entscheiden, sich bestimmte Dinge zu merken.
Was ist Ihr persönliches Interessens- oder Fachgebiet in dem Sie sich total gut auskennen, ohne dass Sie es beruflich bräuchten? Haben Sie in den letzten Jahren neues Wissen oder neue Fähigkeiten erworben? Was konnten Sie vor einigen Jahren noch (sehr) gut, und heute nicht mehr? Wie kam es dazu?
Gibt es ein altes "Steckenpferd", das Sie gerne wieder in Betrieb nehmen würden - oder haben Sie ein neues gefunden, das Ihnen viel besser gefällt? 😍
Über das heute fotografierte Purpurglöckchen lese ich: "Verschiedene Blattformen, -farben und ungewöhnliche Zeichnungen – es gibt fast nichts, was es nicht gibt", und dass es sich um Steinbrechgewächse handelt. Können die etwa Steine sprengen, oder warum heißen die so? 😁
Die Antwort von Perplexity AI finden Sie unten - wenn Sie das lesen wollen. 😎
Weiter mit: Ausgefranst
Siehe auch: Pfützenlauf, Regenfrühling, Frühlingsfotolicht 23, Frühlingsgrau, Weiß auf weiß, Der Klima-Michel, Erfahrungswerte?, Die Wetter Apps sind ungenau!, So wird es nicht bleiben..., 8°C Regen, Frieren Sie?, Regentag mit Aufheiterung, Wasserspaß zum günstigen Preis?, #Botanik, Motivation ist nicht alles, Superminimalistisch
Weiterführende Links
- Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Wer hat's erfunden? - gfds.de
- Purpurglöckchen - Wikipedia, mein-schoener-garten.de
Können Steinbrechgewächse Steine sprengen, oder warum heißen die so?
"Der Name geht auf das Lateinische zurück: Saxifraga setzt sich aus saxum für „Stein“ und frangere für „brechen“ zusammen. Gemeint ist damit aber nicht, dass die Pflanzen Steine physisch sprengen können, sondern dass sie oft in Felsspalten wachsen und dadurch so wirken, als würden sie den Fels „brechen“.
Warum dieser Eindruck entstand
Viele
Steinbrech-Arten besiedeln sehr schmale Ritzen in Felsen und Mauern. Von
außen kann das aussehen, als hätte die Pflanze den Stein auseinander
gedrückt, tatsächlich nutzt sie aber nur vorhandene Spalten als
Wuchsort.
Historischer Hintergrund
Zusätzlich spielte wohl die
alte Heilkunde eine Rolle: Steinbrech wurde früher mit Nieren- und
Blasensteinen in Verbindung gebracht, also mit dem „Brechen“ von Steinen
im medizinischen Sinn. Der Name meint also eher eine Mischung aus
Aussehen, Standort und früherer medizinischer Deutung als echte
Sprengkraft.
Kurz gesagt
Steinbrechgewächse können keine
echten Steine sprengen. Der Name ist bildlich und historisch gewachsen,
nicht wörtlich zu verstehen." (Perplexity AI)

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