Dienstag, 7. September 2021

Apfelgemetzel

Wie kriegt man Menschen mit Hang zu ungesundem Süßkram dazu, etwas gesündere Alternativen zu futtern? #Apfelbrot. Dieses alte #Rezept habe ich vor über 30 Jahren von der Großmutter eines Jugendfreunds abgekupfert, und es ist immer noch ein echter Renner. Darum habe ich es hier im Blog in die Rubrik "Alte Schätze" einsortiert. 

Das Apfelbrot besteht aus Nüssen, Äpfeln und Rosinen; Zucker, Mehl, Kakao und ein paar Gewürzen. Kein Fett, keine Eier. Es duftet und schmeckt schon ein bisschen nach Weihnachten, ist aber kein klassisches "Früchtebrot", weil der Teig sehr locker ist, und eher wie ein Kuchen daherkommt. Deshalb hält er sich auch nicht so lange, wie sein trockener Verwandter. Bei uns überdauert ein Blech Apfelbrot selten mehr als zwei Tage.

Das hier ist wahrlich kein Koch- oder Küchenblog, aber es ist wieder Herbst, und gerade gibt es viel #Fallobst. Wohin damit? 
 
Die Kleingärtner bei uns im Stadtviertel stellen um diese Jahreszeit Körbe an ihren Zaun, an denen sich jeder Spaziergänger frei bedienen kann. Diese oft noch unreifen und nicht besonders schönen Überbleibsel sind heiß begehrt, weil man sie so gut zum Backen verwenden kann.


Fallobst bedeutet viel Geschnipsel mit extrem viel Verschnitt. Man darf auch nicht zimperlich sein, wenn hier und da ein Wurm oder eine Schnecke erscheint. Die werden natürlich entfernt und in die Natur zurückgeworfen. Für das Apfelbrot-Rezept sind aber genau diese "Abfall-Äpfel" ideal. Wenn Ihnen das zu viel Bio ist: Nehmen Sie Äpfel aus dem Bioladen. Die Turbo-Züchtungen aus dem Supermarkt haben nicht das intensive Aroma, außer Sie bekommen ordentliche Boskop: Die Äpfel müssen auf jeden Fall möglichst sauer sein. 

Wenn Sie neugierig geworden sind, und das Rezept haben wollen: Hier ist es als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken. Wenn Ihnen das Apfelbrot schmeckt, empfehlen Sie es weiter - gerne auch als Link zu meinem Blog. 😊

#lecker  #gesund  #Kuchen  #Küche  #vegan

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