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Gentrifizierung

Ich habe einen Alien gesehen. Er sah aus wie ein Mensch!

Es war gestern Abend auf dem Heimweg. Da stand er, mitten im Grünen - ich wohne an einer verkehrsberuhigten Zone – mitten auf der Straße. Hellbeige gekleidet war er, von oben bis unten. Genauso schicke weiße Kopfhörer hatte er auf beiden Ohren, so teddybären-like. Ich sah ihn erst nur von hinten und er stand da, mit angewinkelten Armen, gedankenverloren konzentriert auf etwas vor seiner Brust. Muss ein iPhone sein, dachte ich.

Fotografiert er etwa mit dem Handy? Sucht er mit einer App den Weg?
Hat er sich verlaufen?

Ein Hipster – das ist ungewöhnlich für München-Giesing!
Ist das die Gentrifizierung, von der sich alle fürchten?
Als ich an ihm vorbei lief, sah ich, das er sich EINE ZIGARETTE DREHTE.

Wirklich ein Alien, dachte ich.

Was hätte mein Opa gesagt, wenn er so jemanden gesehen hätte?
Ich möchte es lieber nicht wissen.

Wie werden die Menschaliens aussehen, die in 20, 30, 50 Jahren durch unsere Straße laufen?

Mein Onkel vom M…

Lebst du noch?

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...oder warum schreibst du nichts mehr???

Solche Fragen finde ich gelegentlich in meinem Posteingang und es ist ALLERHÖCHSTE ZEIT, sie zu beantworten. Ich hatte mir eine Auszeit genommen, um mir endlich mal einen ganz großen Herzenswunsch zu erfüllen. Fachbücher sind was Feines, Blog-Artikel auch. Ich fotografiere wie eh und je, aber eine Sache ist bisher immer zu kurz gekommen. Um einen Roman zu schreiben, braucht man Ruhe und Abgeschiedenheit. Man darf sich nicht verzetteln. Also habe ich mich in meine Schreibstube zurück gezogen und bin einer Idee nachgegangen, die mich schon lange beschäftigt: Was wäre eigentlich, wenn jemand eine Kamera erfindet, die auf die Gedanken ihres Benutzers reagiert?

Das ist dabei heraus gekommen:


Momentan gibt es diesen ersten Teil der Roman-Serie ausschließlich als Kindle E-Book. Man braucht kein Kindle-Lesegerät, die Apps kann man sich kostenlos für PC, Mac, iPhone/iPad oder auch für Android Geräte herunter laden. Inzwischen habe ich selbst auch wiede…

Wir wollen Sie gesund...

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In München/Obergiesing gibt es auf einer Strecke von ca. 800 Metern sage und schreibe zehn (!) Apotheken. Man muss rein rechnerisch nicht weiter als 80 Meter laufen, um sich mit legalen bzw. verordneten Drogen einzudecken. Das ist GUT, wenn man vor sich hin kränkelt oder dringend eine Nachtapotheke sucht. Zum Bäcker ist es weiter. Leider. Der letzte selbständige Bäckerladen, der nicht Teil einer größeren Bäckerei-Kette ist, hat vor ein paar Monaten zugemacht - hat sich nicht mehr getragen. Aber dafür können sich drei bzw. vier Apotheken im Radius von weniger als 200 Metern halten. Wie geht das???

Vor ein paar Monaten wurde wieder mal ein Laden frei. Ganz früher war dort ein Waschsalon, dann kam eins dieser dubiosen Matratzengeschäfte. Auch die Frage, wie viele Matratzen der Durchschnittsdeutsche in einem Leben kauft, hat mich angesichts der vielen einschlägigen Läden oft beschäftigt. Es hat mich beruhigt, dass sich dieses Matratzenlager nicht lange halten konnte. Mein Verdacht, dass…

Für ein freies Internet

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Setzt digitale Bürgerrechte auf die Tagesordnung der Europawahl am 22. - 25. Mai 2014. Findet heraus, welche Kandidaten in Eurem Land die Charta unterstützen und versprecht dann, sie ins Europaparlament zu wählen.

http://www.wepromise.eu/de