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| 400 mm | 1/1250 s | f4 | ISO 125 | Lumix FZ1000 ii |
#Weite mit #Fahrrad am #Horizont
#Landschaft #minimalistisch
#Herbst2026
Als Stadtmensch hat man wenig Gelegenheit in die weite Ferne zu blicken, es sei denn, man wohnt oder arbeitet irgendwo ganz weit oben, in einem dieser modernen Hochhäuser. Untenrum in den Straßen ist die Sicht eher verstellt, und darum büchse ich gerne mal aus, um meinen Augen "Fernsichten" zu verschaffen. ⏿
Der so genannte Fern-Seher 📺 heißt zwar so, für die Augen ist das TV-Gerät aber auch nur ein paar Meter weit entfernt. Selbst wenn die auf dem Bildschirm dargebotenen Inhalte weit entfernt stattfinden oder aufgenommen wurden, stellt das Auge - genau wie die Kamera - nur auf den Monitor scharf. Das Handy mit dem Mäusekino am Minimonitor ist noch näher an den Augen. Auf diese kurze Distanz könnte man auch ein Buch lesen, aber das fühlt sich ziemlich anstrengend an. 📖
Nimmt die (visuelle) Kurzsichtigkeit 👓 in jüngster Zeit zu, weil wir zu viel auf Bildschirme und so selten in eine echte Ferne schauen? 😕 Ja und nein: Die Ursachen sind weitaus komplexer. Sie tun Ihren Augen auf jeden Fall etwas Gutes, wenn Sie ihnen regelmäßig eine gute Dosis Tageslicht zukommen lassen. 🌞
Der Radfahrer in meinem Bild 🚴 wurde auf die große Distanz leicht unscharf. Das lag nicht am Scharfstellen (Kamerafokus) oder an der Bewegung des Motivs (Belichtungszeit), sondern an der über dem Kartoffelacker aufsteigenden warmen Luft. Die erzeugt ein Flimmern über dem Horizont, also einen Ansatz von Fata Morgana. Mit bloßem Auge vor Ort war das für mich nicht zu sehen, in der vergrößterten Ansicht am nahen Monitor dann schon. 😂
Wussten Sie, dass "die Augen zeitlebens Änderungen unterworfen sind, so dass sich die Sehstärke im Normalfall alle zwei bis drei Jahre merklich ändert?" Wahrscheinlich schon, weil das im Alltag ziemlich schnell auffällt und stört. 😓
Das Thema habe ich gerade mit meiner Mutter. Die müsste mal wieder unter den Laser, der ihr vor gut fünfzehn Jahren sehr geholfen hatte, nur eben nicht dauerhaft. 😔
Arbeiten Sie viel am Computer oder mussten Sie Ihre Augen schon einmal lasern lassen? Dass das menschliche Auge ständig 'wächst', finde ich als Formulierung interessant. 😕 Die nach außen gerichteten Elemente unseres Sehorgans werden gute Gründe haben, sich so zu verhalten. Unsere DNA-Programmierung ist ja prinzipiell dazu da, dass wir uns möglichst lange an die (wechselnden) Herausforderungen des Lebens anpassen können. Ich glaube also nicht, dass uns die Augen ärgern oder schaden wollen, wenn die Sicht im Alter schlechter wird. Dummerweise passt diese Entwicklung gar nicht zu dem, was wir als (moderne) Menschen bräuchten: "maximale Sehschärfe über den gesamten Lebenszyklus".
Immerhin haben wir Brillen und neuerdings auch die moderne Lasertechnik zur Augenlinsenreparatur. Doch im Grunde genommen entsteht das Bild, das wir sehen, erst im Gehirn, das die eingehenden Daten interpretiert. Da wäre vielleicht noch die eine oder andere Stellschraube, an der man die Sehschärfe nachregeln könnte? Okay, das ist ein sehr futuristischer Ansatz, aber wer hätte vor hundert Jahren ahnen können, was medizinisch alles möglich ist? Wenn Affen im Labor durch reine Gedankenkraft einen Cursor auf einem Bildschirm bewegen können (2003), und mittlerweile Rollstühle auf diese Weise gesteuert werden können (2016), gibt es im Hinblick auf die Gedankenkraft noch eine Menge Potenzial für unsere Weiterentwicklung als Spezies. Nie wieder kurzsichtig! 😜
Optimal wäre es, wenn man den eigenen Augen auch ohne krasse Computer-Hirn-Schnittstelle mitteilen könnte, dass sie bitteschön in die richtige Richtung wachsen mögen, und die Scharfstellung im Gehirn nachjustieren sollen. 😎 Das ist reine Phantasie, eine verrückte Idee, die man aber auch mal wissenschaftlich erforschen könnte. "Nichts ist unmöglich" und "geht nicht gibt's nicht"... Na klar: es geht noch nicht, aber irgendwann vielleicht doch. iPhone, Organtransplantation und Mensch-Maschine-Schnittstelle waren auch mal reine Utopie oder nicht mal im Ansatz 'erdacht'. 😑
Ganz pragmatisch gefragt: Helfen Augenübungen gegen Kurzsichtigkeit? 👀
Die AOK meint Nein, das sind leere Versprechen und ein Influencer-Hype. Aber woher kommt die Idee? Es gab schon etwa vierzig Jahren Bücher zu diesem Thema. 😉 Die Artemis-Kliniken bieten sieben Übungen fürs Augentraining an, die mehr in Richtung Stressreduktion gehen. Die ist generell gut, genau wie Spaziergänge an der frischen Luft. ⛅😊
Nach dem Wiesn-Besuch und den neuesten Entwicklungen im Pflegeheim war mein Ausflug ins Umland also eine sehr sinnvolle, stressreduzierende Maßnahme.
In der leicht hügeligen Moränenlandschaft vor den Toren Münchens kann man schön wandern oder fahrradfahren, wie man sieht, und natürlich auch fotografieren. Im Norden und Osten ist es eher eine Agrar- als Naturlandschaft, dafür ist es dort nicht so überlaufen wie im Süden der Baustellen-, Weisswurst- und Oktoberfestmetropole. 😉
Was brauchen Sie gerade? Und was davon könnten Sie in den nächsten Tagen für Ihre Augen oder Ihr allgemeines Wohlbefinden in die Tat umsetzen? 💪 Mit der Gedankenkraft (Idee) fängt es an, die Umsetzung ist dann der nächste Schritt. 😊
Siehe auch: Wie eine Fata Morgana..., Straßenerleuchtung, Relax, Lichtblicke, Tagträume sinnvoll nutzen, Morgenritual, Müßiggang, Kraftort, Quality Time, Me Time, Komfortzone, Energie!, Her damit!, Licht und Bewegung, Morgenidyll, Wohnhochhaus
Weiterführende Links
- Fata Morgana - Wikipedia, vista.ch, weltderphysik.de
- Wie weit kann ein Mensch in die Ferne sehen? - vista.ch
- Kurzsichtigkeit: Es ist nicht (nur) der Bildschirm - mdr
- Bildschirmarbeit und Myopie (Kurzsichtigkeit) - bildschirmarbeit.org
- LASIK - Wikipedia
- Gedankenkraft: Affen steuern virtuelle Arme - Spiegel, RP-Online, dasgehirn.info
- Augentraining: Ein leeres Versprechen - AOK
- Augengymnastik: 7 Übungen bei den Artemis-Kliniken
- Moränenlandschaft - Wikipedia

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