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Donnerstag, 16. Juli 2026

Rasengrün

85 mm | 1/400 s | f3,2 | ISO 80 | Nikon Coolpix P7700

#Schule  #Sportplatz #Federvieh
#Graugans #München #Fußball #WM2026
#Sommer2026

Sie verstehen sicher, dass ich für dieses Motiv vom Fahrrad absteigen, und die "richtige" Kamera aus dem Rucksack holen musste? 😆 
Auf diesem Schulsportplatz tummeln sich die Graugänse, obwohl es direkt hinter dem Maschendrahtzaun, durch den ich hindurch fotografiert hatte, noch viel mehr grüne Wiese gegeben hätte. Gilt auch beim Federvieh das Motto, dass das Gras auf der anderen Seite viel grüner ist? In diesem Fall schon. 😉

Vermutlich ist der Sportrasen schmackhafter, weil es sich um eine andere Sorte handelt. Hinzu kommt, dass dieses Grün auch bei Hitze weiterhin regelmäßig 'gesprengt', also mit Wasser besprüht werden darf. Der öffentliche Bolzplatz bekommt nicht so viel Pflege, siehe den Beitrag von gestern: Wassernachschub. Der wahrscheinlich wichtigste Grund für die Vögel, sich auf ein umzäuntes Gelände zurückzuziehen, besteht darin, dass sie dort vor Hunden absolut sicher sind. Da kann man wirklich in Ruhe frühstücken. 

Wer ihre Federn und Verdauungsreste wegräumt, bevor die Jugendlichen zum Sport erscheinen, weiß ich nicht. 😷 Vielleicht fällt der Unterricht in diesen Tagen aus, sei es wegen Hitze oder Lehrermangel, und in zwei Wochen sind hier sowieso Sommerferien. Da läuft nicht mehr viel, und das freut nicht nur die Gänse, sondern all jene, die die Schulbank drücken oder unterrichten müssen. Wann machen Sie heuer Ihre "großen Ferien"? 😎

Das Fußballtor hat mich nebenbei daran erinnert, dass da noch was war?! Ja, diese Fußball-Weltmeisterschaft. Sind Sie noch dabei? ⚽👀

Dienstag, 12. November 2019

Ich hasse Fußball

... so lautet der provokante Titel eines Buchs von Günter Spitzing. Gleich auf den ersten Seiten differenziert der Autor seine Aussage: Es ist nicht das Spiel, oder die SpielerInnen an sich, die seinen Unmut erregen, sondern das Drumherum. Insbesondere "das Geschrei der Zuschauermeute  und der Kautschpotatoes mit ihrer Bierdose in der Hand" sind ihm zuwider.

Als Anwohnerin lebe ich in unmittelbarer Nachbarschaft eines viel bespielten Stadions. So habe ich regelmäßig die Gelegenheit, mir die grölenden Fußballfans, und den Aufmarsch von Polizei-Einsatzkräften live anzuschauen. Ich möchte das Stadion und die Stimmung im Viertel nicht missen, für mich gehört das mit dazu, seit ich in #Giesing lebe - also schon sehr lange. Solange die Fans friedlich bleiben, habe ich mit dem Fußball kein Problem. In meinem Bekanntenkreis gibt es Menschen, die in den Farben ihres Vereins ins Stadion gehen, und mit ihren Mannschaften alle Höhen und Tiefen durchleben. Im normalen Leben sind diese Männer liebevolle Familienväter, fleißige Arbeitnehmer und pflichtbewusste Menschen. Wie sie sich im Stadion in ihrer Gruppe verändern, kann ich nicht sagen, denn da bin ich nicht dabei. Was mir aber immer wieder auffällt, ist der Umstand, dass Menschen in uniformierten Gruppen mutiger werden, und Dinge tun, die sie im "normalen Leben", wenn sie auf sich allein gestellt sind, niemals tun würden. So mancher Fußballfan erhält in seiner Gruppe offensichtlich die Möglichkeit, einen Teil seiner Persönlichkeit nach außen zu kehren, der sonst nicht sichtbar ist.

In seinem sehr persönlichen Buch beschäftigt sich Günter Spitzing mit der Frage, warum gerade dieser Sport so wichtig genommen wird. Er kommt unter anderem zum Schluss, dass es eigentlich um Ekstase geht, also um einen Zustand, der einer Trance ähnelt.

"Tatsächlich entlastet durchlebte Trance von allen negativen Syndromen, die sich in den Menschen angesammelt haben, wie Wut, Trauer, Angst und Kummer. 
Vor allem aber fällt ein Leben zufriedenstellend und glücklich aus, wenn ausgeglichene ruhige Zeiten immer wieder einmal  durch ekstatisches Erleben unterbrochen werden.  Nicht die pure Gelassenheit für immer und ewig bedeutet Lebensglück, sondern der Wechsel zwischen Gelassenheit und Ekstase."

Neben einem kurzen Abriss der Geschichte des Fußballs beleuchtet das Buch auf 76 Seiten verschiedene Aspekte:

Donnerstag, 27. Juni 2024

Überschrift: Fußball

40 mm | 1/160 s | f3,2 | ISO 125 | Lumix FZ1000 ii
gesehen am 11.8.2020

#Sport  #Zufallsfund  #nachgereicht  #denkwürdig
#EM2024  #Muttergeschichten

Das heutige Bildmotiv stammt aus dem Sommer 2020, und als ich es auf meinem Morgenspaziergang fotografierte, ahnte ich, dass ich es irgendwann brauchen würde. 2020 hätte die sechzigste Fußball-EM stattfinden sollen, Jubiläum!, aber da war Pandemie. Als die Veranstaltung 2021 unter mehr oder weniger irrwitzigen Auflagen nachgeholt wurde, war meine Mutter noch nicht lange aus der Reha zurück. In dieser Zeit ist viel an ihr und auch an mir vorbei gegangen.
An ein paar Details am Rande kann ich mich trotzdem noch erinnern: Da war ein unglückseliger Greenpeace-Bruchpilot in London, und das Münchner Stadion sollte in Regenbogenfarben illuminiert werden. Es gab Riesen-Diskussionen, und ein Veto aus Ungarn. Rolando mit seinem Süßgetränk war auch noch ein Thema, vor allem aber war da dieser Däne, der ohne Fremdeinwirkung auf dem Spielfeld zusammengebrochen war.

"Ich brauch einen Schnaps!", schimpfte meine Mutter heute früh, und: "Das hat doch mit Fußball nichts mehr zu tun!". Nach dem Spiel Kroatien gegen Italien hatte sie schon ähnlich echauffiert vom neuen Rekord berichtet: "Überschrift Fußball: Zehn gelbe Karten! Das hat es noch nie gegeben!"

Montag, 17. Juni 2024

Es Muttert

35 mm | 1/250 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Muttergeschichten  #Fußball  #EM2024

Die Rückkehr ins Mutterhome nach einem freien Wochenende ist vergleichbar mit dem Wiedereintritt einer Raumfähre in die Erdatmosphäre. Nach der Schwerelosigkeit in den unendlichen Weiten des Alls muss man erst mal aufpassen, dass das Raumfahrzeug nicht verglüht. Danach ist es wieder der Anziehungskraft der Erde ausgesetzt, und hat hoffentlich eine halbwegs weiche Landung auf dem schnöden Boden der Alltagsrealität. So ein Manöver ist nicht ungefährlich, darum darf man nichts dem Zufall überlassen. 🌌 🚀🌍

Abgesehen von den abklingenden Rückenschmerzen ist mein "Raumschiff" heute sicher im Mutterhome gelandet. Vom Flohmarkt hatte ich einen weihnachtlichen Kopfschmuck mitgebracht, ein güldener Haarreif mit einer silbergolden funkelnden Rentiergeweihnachbildung aus Plastik. Die ist etwas wabbelig, weil schon mal benutzt, aber auf jeden Fall ist das Teil ein echter Hingucker auf meinem Kopf. Eine Beleuchtung wäre natürlich fein gewesen, dann hätte ich auch noch Ähnlichkeit mit einem Glühwürmchen. Als ich den Kopfschmuck aus der Flohmarktkiste aufprobierte, bestätigte mein Freund aus Berlin "Du kannst wirklich alles tragen!", und so ist es auch. Das Rentiergeweih sitzt perfekt, und mein Auftritt hat die Mutter binnen Sekundenbruchteilen in einen überaus fröhlichen Zustand versetzt. 😂

Samstag, 6. Juli 2024

Oooh...!

33 mm | 1/80 s | f3 | ISO 1600 | Lumix FZ1000

#Aloisius  #Deko im #Hofbräuhaus  #München
#Sommer2024  #EM2024

Aloisius, der "Münchner im Himmel", hat heute nichts zu frohlocken: Doch kein Elfmeterschießen nach Verlängerung. Das entscheidende Tor in der letzten, aber auch wirklich allerletzten Minute der verlängerten Verlängerung kam leider von der gegnerischen Mannschaft, und selbst die erfahrenste Wade der Nation konnte daran nichts mehr ändern. Hach, es ist aus für's DFB-Team, Sommermärchen ade, wieder kein Einzug in den Fußballhimmel. 😢
Da guckt der zwischendurch hoffnungsfroh Zuschauende in die Röhre und denkt: Hosianna, es ist vorbei mit dem Gezerre an den Trikots, dem fiesen Beinstellen, und dem Sich-gegenseitig-auf-die-Füße-treten. 😡 Mir gefällt das nicht, auch wenn das Spiel an sich manchmal spannend ist. Da sehe ich lieber "Ball in Hand" beim Snooker, und denken Sie jetzt nicht, das wäre was Unanständiges. 😂

Das gestrige Match war wieder ein Kartenspiel: fünfzehn gelbe und eine gelb-rote hat der englische Schiri nahezu gleichmäßig an die Spieler verteilt. Damit wurde der zuletzt aufgestellte EM-Kartenrekord genauso haarscharf verpasst, wie der erhoffte Sieg des deutschen Teams. Stellenweise gab es spektakuläre Flugsturzeinlagen und elegante Trikotfesthaltepirouetten, die auch in der Sparte 'athletisches Bodenturnen' Beifall gefunden hätten. 😰

Donnerstag, 20. Juni 2024

Ganz okay?!

265 mm | 1/800 s | f4 | ISO 125 | Lumix FZ1000

#Fähnchen zwischen #Geranien an moderner #Architektur
#München #Au/Haidhausen
#EM2024  #Muttergeschichten

"Und???", war heute mein erster Satz im Mutterhome, auch wenn ich zugebe, dass das Wort "und" kein wirklich vollständiger Satz ist. Auch dann nicht, wenn man das Fragezeichen deutlich hörbar macht, und die Gefragte erwartungsvoll anschaut.
Meine Mutter schaute zurück, ebenso fragend.
"Was - und???"
"Fußball!"
Sie winkte ab, und immerhin kam ein knappes "Ja".
"Bist du nicht zufrieden mit dem Ergebnis?", wollte ich wissen. Zwei Spiele, zwei Siege, dieses sogar "zu Null".
Sie schüttelte naserümpfend den Kopf und rang sich ein "War ganz okay" ab. Anschließend nutzte sie meine kommunikatorische Offerte, um sich über den Trainer 'Mümmelmann' auszulassen: Der kann nix, der rennt immer nur hin und her, und die Arbeit macht der Co-Trainer.
Die deutsche Nationalelf hätte gestern göttergleich spielen können, völlig egal. Meine Mutter ist fixiert auf den Mümmelmann, und der muss weg. Wie der schon da stand, und wie der bei der Pressekonferenz aufgetreten ist... Ich kriege die Kritikpunkte gar nicht mehr zusammen, es waren viele. Wenn meine Mutter jemanden nicht mag, ist nichts zu wollen. Dann spuckt sie Gift.

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Wetter, Fußball und Champagner

#Sonnenaufgang  #Isarauen  #München  #Sonne

"Es wird so viel Champagner gekauft wie nie zuvor", erfuhr ich heute früh als erstes, und "jetzt gehen die Flaschen aus. Die Hersteller müssen ins Kellergewölbe, und ihre letzten Vorräte aktivieren!"
"Aha", ist immer eine gute Antwort, wenn es im Mutterhome Neuigkeiten aus der Welt gibt.
"Die Leut' scheißen sich nix", fuhr meine Mutter fort, "die kaufen ein wie immer, und andere sitzen an Weihnachten in der kalten Bude. Jetzt reden sie schon wieder von den Gasbehältern, nur weil es ein paar Tage kalt war." Sie schüttelte verständnislos den Kopf.
Das Thermometer in ihrem Zimmer zeigte 23,9° C Grad an, draußen war die Temperatur auf frühlingshafte 10° gestiegen, und ich hatte zwei Flaschen Sekt im Rucksack, Sonderangebot vor dem unvermeidlichen Fest. Ein Discounter schickte fast täglich E-Mails mit dem Betreff "Sparsturz". Was zur Hölle ist das für ein Wort? Egal. Den Sekt hatte ich zufällig entdeckt.
"Ich verstehe ja, dass der Champagner mehr kostet", fuhr die Mutter fort, "weil der länger produziert wird. Aber vom Geschmack her?" 

Dienstag, 11. August 2020

Heuer keine Fußball EM

40 mm | 1/160 s | f3,2 | ISO 125 | Lumix FZ1000 ii

#Fußball  #Zufallsfund  #lädiert
#Corona #Sommer2020  #nachgereicht

Aus den Tagesnotizen:
"Lange Runde mit Kamera, Fotografieren macht immer noch Spaß."

Nachgereicht anlässlich des Beitrags: Überschrift: Fußball

Weiter mit 2026: Fußball Live! 

Dienstag, 25. Juli 2023

Warum klebt der Käse an der Wurst?

#Wissensdurst  #Muttergeschichten

"Wie heißt denn diese Pirateninsel im Mittelmeer?", fragte meine Mutter gestern früh, als sie mir vom Fußballspiel zwischen Frankreich und diesem anderen Land erzählte, dessen Name ihr nicht mehr einfiel. Wenn ich mich für Fußball interessieren würde, oder morgens wenigstens die Kurznachrichten gesehen hätte, wäre mir das Ratespiel erspart geblieben.
Zunächst erhielt ich jedoch eine Zusammenfassung des Spielverlaufs: Frankreich hatte gewonnen (0:0?), nach einer Rauferei auf dem Spielfeld, ein Geschubse und Gezerre, und was das für ein Durcheinander gewesen sei.
"Keine Strategie, alle sind nur hinter dem Ball hergerannt, und haben sich an den Trikotts gezogen", berichtete meine Mutter weiter, und ließ mich wissen, dass der Trainer (ich weiß jetzt nicht mehr welcher), eigentlich gar nicht Trainer sein wollte, aber dazu verdonnert worden sei. Aha?! Weil die Piratinnen so schlecht spielen?
Die Erzählung weckte Erinnerungen an eine Szene aus meiner Schulzeit: "Wenn Mädchen Fußball spielen", hieß es damals. Den Rest erspare ich Ihnen, aber die Jungs hatten Recht: Wir hatten keine Ahnung. Fußball stand bei uns nicht auf dem Lehrplan. Warum man uns eines Tages mit einem Ball auf den Rasen geschickt und uns Fußball hatte spielen lassen, ist mir bis heute unerklärlich. Für die Zuschauer war es definitiv amüsant.
"Ganz unfair, diese französische Mannschaft", fasste meine Mutter derweil das WM-Vorrunden-Ereignis zusammen. Ich erwarte nicht, dass sie mit 85 noch Gendersprache lernt. Die "neue Zeit" ist für uns alle nicht ganz einfach. Gegen wen die Französinnen am Vorabend gespielt hatten, wusste ich aber immer noch nicht, und die Gedächtnislücke ließ meine Mutter einfach nicht los:
"Wie heißt denn dieses Land??" 

Dienstag, 31. Januar 2023

Ausverkauftes Haus

 #TSV1860  #Muttergeschichten

Gestern Abend hätte ich "untenrum" gehen können, einfach die andere Route auf dem Nachhauseweg einschlagen, und dem ganzen Trubel ausweichen, der sich am und ums Stadion an der Grünwalder Straße ereignet, "wenn Spiel ist". Nein, es sah schon aus der Ferne so bombastisch aus, dass ich in übermütigem Wagemut die Treppen zur Westkurve emporschritt, nur um dort in den Gegenstrom aus Fußballfans zu geraten, die in Massen (nicht in Maßen) zu den Eingängen drängten, oder noch davor warteten. Eindeutiger Fall von "Spitzenspiel". Stellenweise ging gar nichts mehr, auf dem Mittleren Ring sowieso nicht, aber selbst für einheimische Anwohner, die zu Fuß gehend in die verkehrte Richtung wollten, war stellenweise Verharren im Steh-Stau angesagt.

Freitag, 12. Juni 2026

Dreimal Rot

27 mm | 1/140 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

 #Rosen #rot #malerisch
im #Regen  #Wetter
#Sommer2026

Haben Sie das erste Spiel der Fußball-WM 2026 angeschaut? Ich bin schon vorher eingeschlafen, weil ich total müde war. Mein Mann hatte den Anfang und das Ende gesehen, zwischendurch auf seiner Playstation gezockt, und mir morgens berichtet, dass es drei rote Karten gegeben hat. Passt irgendwie. 😒

„Jetzt reden alle über den Schiedsrichter und das nach einem WM-Eröffnungsspiel. Das bleibt hängen, das ist schade“, sagte der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich als Experte bei MagentaTV.  (welt.de)

Ja, das tut es. Dann war noch was mit Protesten und Chaos drumherum, also genau mein Geschmack. Macht Lust auf... malerische rote Rosen im Sommerregen. 😤 Der prognostizierte Kälteeinbruch hat sich hier eingestellt und ist noch anwesend, aber auch das geht vorbei. 😉 Wie das Spiel ausgegangen ist, habe ich am Rande meiner Recherche erfahren, aber es interessiert mich tatsächlich herzlich wenig. 

Lesen Sie dazu den Kommentar meiner Mutter in "Überschrift: Fußball" aus dem Jahr 2024. Ich denke, ich werde am Sonntag die erste Halbzeit des Deutschlandspiels in der Pflegeheim-Cafeteria anschauen. Nicht wegen des Spiels, sondern weil ich wissen will, wie die Stimmung beim Public Viewing im Seniorenheim ist. Vorher kaufe ich eine Flasche Schnaps für meine Mutter... 😜

Wollen Sie mal wieder ein Eichhörnchenfoto sehen? Die neue Generation ist am Start.  😅 

Weiter mit: Fußball Live!  

Siehe auch: #rot, Prioritäten, RosenmonatAuf Abwegen, Krasse Farben, Hansestadt Rostock?Schneeweißchen, DornröschenRosiger Anblick#Blüten, Fotomotiv/ation, Rotsehen

Weiterführende Links

  • Rote Karten „schneller als Lucky Luke“ – 
    Schon nach Spiel eins hat die WM eine Schiri-Debatte - Welt 

Montag, 1. Juli 2024

Was zählt

27 mm | 1/560 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Überreste  #Wahlplakat  #Europawahl
#Sommer2024
#EM2024  #Muttergeschichten

Was stand auf dem Plakat?
"Machen was zählt!"
Ah ja... Zum Aufräumen haben wir gerade keine Zeit. 😜

Was momentan zählt, sind die Tore bei der EM. Seit ich hier mit der Fußball-Berichterstattung angefangen habe, sind die Zugriffe auf meinen Blog sprunghaft angestiegen. Sollte es da wirklich einen inhaltlichen Zusammenhang geben?  OMG! 🙀

Das Wochenende muss anstrengend für meine Mutter gewesen sein, sie hat geschlafen, als ich heute eintraf. Es war auch höllisch heiß, und das ist in ihrem Alter und in ihrem Zustand doppelt anstrengend. Gleich kommt die neue Hausärztin vorbei, und ich rechne nicht mit besseren Befunden als beim letzten Mal. Die Physiotherapeutin hatte sich am Freitag mit dem Bewegungsprogramm tatsächlich durchgesetzt, und der Nationaltrainer Mümmelmann hat am Samstagabend einen Kängurusprung vollführt. Bewegung gab es also, aber an die tanzenden Gummiteufel kam das alles definitiv nicht ran. "Wie man vor der ganzen Weltöffentlichkeit so herumspringen kann!", das fand meine Mutter ausgesprochen peinlich.

Montag, 15. Juni 2026

Fußball Live!

27 mm | 1/140 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Fußball  #WM2026 
#Internetz  #ModernesLeben
#Muttergeschichten  #Pflegeheim

Es war wirklich alles gut vorbereitet und sehr liebevoll dekoriert für die abendliche Live-Übertragung des ersten Deutschlandspiels. 😍 In den Straßen Giesings wiederum war von Fußballfieber nicht viel zu sehen. Insgesamt hatte ich tagsüber exakt zwei Fähnchen gesichtet, was ich erstaunlich wenig finde, angesichts einer Fußball Weltmeisterschaft. 😳 
Das Foto der Räumlichkeit im Pflegeheim hatte ich schon vormittags aufgenommen, und gesehen, dass die Plätze begrenzt waren. Die Veranstaltung war wirklich nur für HeimbewohnerInnen gedacht, die einerseits fußballbegeistert ⚽😀, und zudem körperlich und geistig in der Lage sind, einer mehrstündigen Veranstaltung zu folgen. 

Meine Mutter erfüllt all diese Kriterien und hatte eine persönliche Einladung für den Fußballabend erhalten. Dennoch waren ihre Äußerungen im Vorfeld einigermaßen skeptisch. 😟 Sie wissen selbst, dass man bei entsprechendem Getränkekonsum spätestens in der Halbzeit mal kurz aufs stille Örtchen muss. Je nachdem, in welcher Umgebung man einem solchen Event beiwohnt, kann die Wartezeit am WC - je nach Besucheraufkommen und Geschlecht -  etwas länger sein. Bei Rollstuhlfahrern, die beim Toilettengang auch noch Hilfe benötigen, erst recht. 🦽😓 Dieser Situation wollte sich meine Mutter nicht unbedingt aussetzen, also doch lieber auf Station bleiben? 🛏

Um 19 Uhr ist eigentlich keine Besuchszeit mehr, und es ist auch keine normale Arbeitszeit für die Betreuerinnen, die solche Events organisieren und begleiten. Prinzipiell müssten sie das nicht, denn auf allen Bewohnerzimmern gibt es TV-Geräte. Im Wohnbereich, in dem meine Mutter lebt, gibt es sogar noch zwei extra Fernseher in den Gruppenräumen. Umso bemerkenswerter finde ich es, dass man den Seniorinnen und Senioren dieses spezielle Ambiente zum WM-Auftakt geboten hat. 👍 Ja, der Männer-Anteil war verhältnismäßig hoch. 😁 Gemeinsam jubeln - was beim gestrigen Gegner zu erwarten war - ist ja auch ein schönes Gruppenerlebnis.  🎉🥳😃

Als ich abends um kurz vor 19 Uhr zum Überraschungsbesuch anrückte, war die eigens für diesen Zweck eingerichtete TV-Ecke schon voll besetzt. Die einzige, die noch fehlte, war meine Mutter. 😕

Mittwoch, 27. November 2019

Warum ich Snooker liebe

Mir ist klar, dass Sie überhaupt nicht wissen, was Snooker ist. Falls Sie beim Zappen durch Fernsehkanäle ab und zu Eurosport streifen, werden Sie mit Verwunderung feststellen, dass man dort Männer unterschiedlichen Alters in eleganten Westen an einem großen grünen Tisch mit vielen bunten Bällen sieht.

Dieser Tisch ist schon ziemlich abgeräumt, aber
das Spiel ist noch längst nicht entschieden.

Snooker ist eine besondere Variante des Billardspiels, nur erheblich schwieriger und komplizierter. Um beim Snooker erfolgreich zu sein, sind Präzision, Konzentration und strategisches Denken erforderlich. Darüber hinaus beeindrucken mich bei dieser Sportart vor allem die Korrektheit und Contenance der Spieler.

"Gentleman Sport"
Von Snookerspielern wird ein in jeder Hinsicht vorbildliches Verhalten erwartet. Contenance bedeutet, dass man am Spieltisch wenig bis keine Emotionen zeigt, auch wenn das eigene Spiel schlecht läuft.  Humor ist erlaubt und wird auch oft gezeigt. Früher habe ich Eishockeyspiele verfolgt, live im Stadion. Das hat mir gefallen, da war Stimmung. Das Tempo bei anderen Sportarten ist hoch, beim Eishockey gibt es den "Body Check", die Spieler knallen an die Bande, und dabei kochen natürlich auch die Emotionen hoch. Snooker ist das genaue Gegenteil, aber nicht weniger spannend.

Korrektheit bedeutet, dass ein Spieler, der einen Fehler (Foul) begeht, diesen Fehler selbst anzeigt, selbst wenn weder der Gegner noch der Schiedsrichter das Foul bemerkt haben. Stellen Sie sich das mal beim Fußball vor... 😆 Ob Sie es glauben oder nicht: Beim Snooker passiert das wirklich. Es ist zudem üblich, den gelungenen Stoß des Gegners durch Klopfen auf die Bande zu honorieren. In den Interviews nach einem Finale wird zunächst der Verlierer interviewt, der nicht selten seinen Gegner für sein tolles - besseres - Spiel lobt, und seine eigenen Fehler analysiert.
Weitgehend unbekannte Randsportart

Freitag, 14. Juni 2024

Auf Empfang

52 mm | 1/5000 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Antennenkonstruktion mit #Hausfigur
#Improvisation über einer Sport-Bar in
#München #Giesing

Es ist soweit: Die Fußball EM beginnt, und das Programm muss laufen. Sind Sie schon richtig "eingetuned", sind alle Kabel mit den Empfangsgeräten verbunden? Dann kann es ja losgehen. 😁
Für den erfolgreichen Ausgang des Spiels haben wir hier noch eine Maria-Hilf in der Mauernische, die dafür sorgt, dass der "Draht nach oben" nicht abreißt. Vielleicht passt sie auch auf, dass die Satellitenschüssel (Anschluss Marke Eigenbau) nicht runter kommt. 😏 

Unbedingt lesen: Fußball Live! 

Siehe auch: Nur zur Info..., Aufgerüstet, Hausfigur, vermutlich unheiligWetterlage, Kunst am Bau, Hausmittel, Wissenslücken, RenovierungsbedürftigDesign-Klassiker der Zukunft, StadtmöblierungOh Valentine..., Improvisieren, #Design, Es Muttert, Ganz okay!?, Endlich frei?, Ungemütlich, PumucklHorizonterweiterung

Weiterführende Links

Sonntag, 18. Mai 2025

Meisterlich

22 mm | 1/60 s | f2,2 | ISO 125 | Smartphone
 #FCB  #Fußball #U-Bahn  #München

Ich warte noch darauf, dass sich Eddi bei mir meldet, damit ich Ihnen noch ein paar fundiertere Hintergrundinformationen zum Inhalt dieser spontan entstandenen Bilder nachliefern kann. 

Auf jeden Fall weiß ich, dass es um die beiden Müllers beim FC Bayern geht, und dass Eddi diese Pokalsammlung aus Dingen zusammengebaut hat, die andere Leute in den Müll geworfen hätten oder haben. Das ist kreatives Upcycling 👏, und vor allem ein Hingucker.

Dienstag, 2. Juli 2024

Orange

27 mm | 1/380 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Leuchtreklame  #orange
#EM2024

Heute ist München EM-halber "Oranje", steht als Schlagzeile in der Lokalpresse, aber ich habe leider keine Zeit, um mir den Fan-Auflauf selber anzuschauen. Das Portugal-Spiel gestern hat viel zu lange gedauert, die Mutter ist schon früh eingeschlafen, und bei uns hat die Festplattenaufzeichnung nicht mehr für das Elfmeterschießen gereicht. Ich glaube, wir haben uns als "echte" Fußballfans gerade komplett disqualifiziert. 😂

Dabei ist diese EM wirklich rekordverdächtig! Da sind einerseits die vielen gelben Karten, und andererseits die vielen Eigentore. Momentan sind es wohl neun, jetzt bräuchten wir noch drei weitere in diesem Turnier, dann wäre auch das ein neuer Rekord. Einen Trend zum Eigentor gibt es wohl schon seit 2021, da waren es elf.

Ein Psychologe erklärt beim Spiegel, dass diese Eigentore gar nicht so schlecht für den Spielverlauf seien. Spieler, die dem gegnerischen Team ein Tor schenken, sind danach doppelt motiviert, ihren Fehler wieder gutzumachen, noch mindestens ein Tor zu schießen, dann aber in den richtigen Kasten. Naja, da ist schon was dran. Aber ist es wirklich ein "Eigentor", wenn jemand versehentlich angeschossen wird, und nur zuletzt den Ball berührt hat? Regeln sind Regeln, und seit es den Videobeweis aus dreihundertfünfundsechzig Perspektiven und in Superzeitlupe gibt, ist alles ganz eindeutig. Man muss halt nur ein bisschen warten, bis sich der Schiri die Aufzeichnung angeschaut hat. 😅

Im Snooker ist es übrigens ein Teil der Taktik, den Gegner durch eine geschickte Ball-Ablage so in Bedrängnis zu bringen, dass er ein oder gar mehrere Fouls begeht. Dadurch ist es möglich, ein rechnerisch bereits verlorenes Spiel noch komplett zu drehen. Solche Duelle können allerdings sehr lange dauern, und beim klassischen Snooker gibt es - im Gegensatz zum Fußball - kein Zeitlimit. Eine Art Elfmeterschießen gibt's manchmal schon, aber... mein Zeitlimit ist gerade erreicht. Darum müssen Sie bis morgen auf den nächsten Beitrag warten. 😉

Siehe auch: Es Muttert, Ganz okay!?, Überschrift: FußballPumuckl, Warum ich Snooker liebe, BewegtWwwh-ä?!Reflektorstern#orange

Weiterführende Links

Montag, 5. Januar 2026

Bereit für die Rückrunde

27 mm | 1/30 s | f1,6 | ISO 500 | Smartphone
05.01.26  07:43

 #Architektur  #BlaueStunde  #Mischlicht
#München  #Stadion  #Grünwalder  #TSV1860
#Smilla  #Winter25/26

Um den Rasen im Stadion bei aktuell -8° C frisch und fit zu halten, leuchtet es hell in der Nacht und auch zu anderen Tageszeiten, aber da sieht man es nicht so deutlich wie in der Dunkelheit. Bei mir heißt das Ding mittlerweile "die gelbe Schüssel". 😅

Die Abendzeitung München hat unlängst erklärt, was es mit der speziellen Wachstums- und Rasenpflegebeleuchtung auf sich hat. Im unten verlinkten Artikel können Sie sich das Ganze auch in einer Luftaufnahme anschauen. 😎

"Dies ist in der aktuellen, dunklen und kalten Jahreszeit besonders wichtig, damit sich der Platz auch ohne Sonnenschein anständig erholt und die Mannschaften angemessene Bedingungen vorfinden.
Wie die Stadt auf AZ-Nachfrage mitteilt, werden diese Maßnahmen je nach Bedarf und Witterung durchgeführt. Da es für das Grünwalder Stadion in diesem Jahr auch kaum eine Winterpause gibt – das letzte Spiel dieses Jahres findet am 22. Dezember, das erste des neuen Jahres am 17. Januar statt –, sind diese teilweise auch verpflichtend, um den Spielbetrieb in der Rückrunde sicherstellen zu können. Zudem spart sich die Stadt als Eigentümerin dadurch Geld, da hierdurch "keine teuren Maßnahmen, wie beispielsweise ein kompletter Tausch von Rasenflächen oder andere kostenintensive Maßnahmen vollzogen werden müssen"." (AZ)

Ich hatte mich gefragt, was das indirekte Dauerflutlicht in den Wintermonaten so an Betriebskosten mit sich bringt, zumal mein Mann mit unseren eigenen Heizkosten sehr achtsam umgeht. 😥😰

Samstag, 15. Juni 2024

Ja sowas!

175 mm | 1/640 s | f4 | ISO 125 | Lumix FZ1000 ii

#HardRockCafe  #Hofbräuhaus  #AmPlatzl
#Laternen #Stadtmöblierung
#Altstadt  #München

Mit dem Fußballspiel in Unterzahl hatte ich gestern anscheinend den richtigen Riecher, wenngleich meine Prognose umgekehrt eingetreten ist. Wer hätte gedacht, dass die Gastgebermannschaft gleich sechs Tore schießt, und das Eröffnungsspiel gewinnt? Ich nicht, und meine Mutter schon zweimal nicht. Ich bin gespannt, wie sie das am Montag kommentiert. Für die Stimmung "im depressiven Deutschland" (Zitat des Comedians Michael Mittermeier) war das Ergebnis schon mal gut, und das Eigentor ein Geschenk an die Schotten. 

Ob ich mich im Vorfeld weiterer Spiele noch einmal in den Fan-Trubel begebe, weiß ich noch nicht. Schottenröcke sind einfach unübertrefflich, abgesehen vom bayerischen Lederhosen-Outfit, aber das haben wir hier ja rund ums Jahr und bei fast jeder Gelegenheit. Das ist also nicht so spektakulär, und alberne Mützen in Nationalfarben sind generell nicht meins. In diesem Sinne gilt mein Dank allen Rockträgern, auch wenn das Ergebnis für die schottischen Fans eher Hard Rock war. Zweihunderttausend Schotten sind zur Zeit angeblich in Deutschland, das habe ich im Mutter-TV gehört, und die Stadt München zahlt bei der EM wohl nicht drauf, weil die Fußball-Fans mehr Geld mitbringen und ausgeben, als der Fußballzirkus kostet.

Donnerstag, 18. April 2024

Personalfragen

152 mm | 1/60 s | f3,5 | ISO 90 | Nikon Coolpix P7700

 #Blüten am #Apfelbaum
#Frühling2024
#Muttergeschichten

Für die zarten Baumblüten wird es bei 4°C Lufttemperatur und Schneeregen gerade etwas eng, und den üppigen Kastanienblüten geht es auch nicht viel besser. Ich hoffe, sie sind zäh genug, um die vorübergehende Aprilkälte zu überstehen. Es ist ungemütlich draußen, aber die Eichhörnchen auf dem Balkon lassen sich davon nicht beeindrucken. Sie sammeln die Nüsse in einem Tempo ein, wie eine Räuberbande auf Speed. Vielleicht trocknet das nasse Fell schneller, wenn sie noch schneller herumhüpfen als sonst?

"Heute war schon wieder eine Neue zum Einlernen da", eröffnete meine Mutter den Morgendialog, während ich suchend durch den Raum spähte, und erleichtert aufatmete: Die DHL-Lieferung des gestrigen Abends stand in ihrem Zimmer. Das Paket im handlichen Format eines Umzugskartons kommt in letzter Zeit gerne dann, wenn ich gerade nicht da bin. Nach vielen gescheiterten Versuchen, die Ankunft dieser regelmäßig eintreffenden Nachschublieferungen so zu steuern, dass sie innerhalb eines gewissen Zeitfensters geliefert werden, lasse ich die Kisten jetzt einfach vor der Tür abstellen.
Das Risiko, dass sich  jemand mit Senioren-Inkontinenzprodukten aus dem Staub macht, nehme ich dabei billigend in Kauf. Manchmal räumt der Pflegedienst den sperrigen Karton morgens in Wohnung, manchmal steht er noch auf dem Fußabstreifer, das ist immer Glückssache. Diesmal stand die Kiste gut verräumt auf der Eckbank, wo sie bei der Rollatorfahrt ins Bad nicht den Weg verbarrikadiert. Perfekt!

"Wer war heute früh da?", wollte ich wissen.
"Der Professor", erklärte meine Mutter, "und weißt du, was der gesagt hat?"