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| 27 mm | 1/1500 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone |
#Architektur #Spiegelungen
auf #Auto #Lack als #Streetfotografie
Ein Auto ist prinzipiell ein Fortbewegungsmittel, nicht selten ein Statussymbol, und manchmal auch Gegenstand politischer Diskussionen. Für mich sind Autos sehr oft interessante Hingucker: Im Winter werden sie eis- oder schneebedeckt als Leinwand für WinterKunstWerke benutzt, dann sind sie eine Form von StreetArt. Ihr grundsätzliches Design kann man ebenfalls interessant finden, und bei bestimmten Wetterlagen verwandeln sie sich in faszinierende Zerrspiegel. Gut, dass die meisten Fahrzeuge so blitzblank und gut gepflegt am Straßenrand herumstehen. Ist das typisch deutsch? 😉
Während ich gestern wieder einmal verschiedene Spiegelmotive entdeckte, und feststellte, dass jede noch so kleine Veränderung des Aufnahmewinkels neue und andere Variationen des Motivs hervorbrachte, lief im Hintergrund eine Passantin in die Szene. Zuerst wollte ich warten, bis sie aus meinem Bild verschwindet, dann dachte ich daran, sie später einfach raus zu retuschieren. Am Ende habe ich mich für genau dieses Motiv entschieden, obwohl ich das "Bildelement Passantin" lieber an einer anderen Stelle gehabt hätte: exakt vor dem dunklen Bereich des Garagentors. Ein absolut perfektes Timing ist mit dem Smartie aufgrund der Auslöseverzögerung leider nicht immer möglich. 😔
Warum erzähle ich Ihnen all das? Weil der Prozess des Fotografierens ausgesprochen komplex ist, und meistens weitgehend intuitiv - also teilweise unbewusst - abläuft.


















