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#Polizei #Blaulicht
#Muttergeschichten
"Darüber muss man doch berichten!", erklärte meine Mutter gestern ganz aufgeregt. 😮 Es war eine ganz andere Art von Aufgeregtheit als sonst, denn sie hatte unsere Redaktionssitzung nicht mit ihrer üblichen Fragerunde begonnen, sondern mit einem "Stell dir vor, was passiert ist!"
Ja was? 😕
"Morgens um vier Uhr war die Polizei hier und hat zwei Männer gesucht!" 😲
Ja, das waren wirklich ungewöhnliche Neuigkeiten. 😟
"Ich habe noch geschlafen", berichtete meine Mutter, "und dann ging auf einmal die Tür auf. Ich habe es wispern gehört, und zwei Männer in schwarzen Uniformen gesehen! Zuerst habe ich gedacht, ich hätte das geträumt", räumte meine Mutter ein. Ihre Zimmermitbewohnerin muss tief und fest geschlafen haben. "Die hat die ganze Zeit laut geschnarcht!", so meine Mutter, und ahmte das Geräusch zur Untermalung ihres Erlebnisberichts nach. 😆
Der Polizeieinsatz muss mit großer Umsicht abgelaufen sein, denn die Raumbeleuchtung hatte in diesen frühen Morgenstunden niemand eingeschaltet. Man hatte sich im Beisein der - angeblich sichtlich ängstlichen - Pflegekraft nur vergewissert, dass im Zimmer alles okay ist.
Als ihre Mitbewohnerin später aufwachte, erkundigte sich meine Mutter sofort bei ihr, ob sie von den nächtlichen Ereignissen gar nichts mitbekommen hätte. Natürlich erklärte die Gefragte, dass meine Mutter all das nur geträumt haben konnte, in ihrer typisch burschikosen Art: "Ach, du spinnst doch!" 😠
Verdächtig wiederum erschien meiner Mutter die Frage ihres Lieblingspflegers, der sich beim Frühdienst scherzhaft erkundigte, ob im Zimmer denn wieder eine Party stattgefunden habe, und ob die Damen zu laut gewesen seien, dass man gleich die Polizei habe rufen müssen. 😳
"Im Kasino habe ich alle gefragt", fuhr meine Mutter fort, denn sie wollte unbedingt Klarheit darüber, ob sie sich das alles nur eingebildet, oder wirklich erlebt hatte. Also MitbewohnerInnenbefragung: Wer hatte was gesehen?